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Genaue Beobachtung der Ultrafeinstaub-Konzentration

Frankfurt am Main  

Genaue Beobachtung der Ultrafeinstaub-Konzentration

22.08.2019, 12:16 Uhr | dpa

Der Frankfurter Flughafen trägt nachweislich zur städtischen Umweltbelastung mit Ultrafeinstaub bei. Nachdem am Dienstag entsprechende Ergebnisse vorgestellt wurden, will das Land die Messungen rund um den Flughafen intensivieren. So könne man genauere Aussagen zu der Belastung im Stadtgebiet und in den an den Flughafen grenzenden Gemeinden treffen, sagte der Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Thomas Schmid, am Donnerstag in Frankfurt.

Ultrafeine Partikel sind die kleinsten Teilchen in der Luft. Sie stehen in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und bei entsprechend hoher Konzentration das Atmungs- und Herzkreislaufsystem zu schädigen. Um gesicherte Aussagen zu der Wirkung zu treffen, fehle es aber an belastbaren Studien.

"Insbesondere der Süden Frankfurts ist durch Überflüge und bei West-Wetterlagen durch Ultrafeinstaub belastet", sagte Schmid vom HLNUG. Bei einer Flughöhe bis zu 400 Metern seien signifikant höhere Konzentrationen gemessen worden, hieß es in der Studie. Der betroffene Bereich erstrecke sich nach einer ersten Schätzung bis zu einem Abstand von acht Kilometern vom Aufsetzpunkt. Sowohl bei der Abfertigung am Boden als auch bei den Starts und Landungen setzen Flugzeuge solche ultrafeinen Partikel frei.

Um sich über die neuesten Forschungsergebnisse auszutauschen, kamen am Donnerstag und Freitag in Frankfurt Immissions- und Flugexperten zusammen. "Die Anhörung klärt auch den künftigen Forschungsbedarf auf diesem Feld", sagte Oliver Quilling, Landrat im Kreis Offenbach. Man leiste damit deutschlandweit Pionierarbeit.

"Bei Fluglärm gibt es bereits unzählige Vorschriften, bei den ultrafeinen Partikeln gibt es nichts davon", sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf der Konferenz. Am Ende einer längerfristigen Debatte mit Experten, Verursachern und Gemeinden müsse letztendlich ein Grenzwert stehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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