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Frankfurt: Prozess gegen Vater und Sohn wegen versuchten Totschlags

Mann lebensgefährlich verletzt  

Vater und Sohn wegen versuchten Totschlags in Frankfurt vor Gericht

11.09.2019, 14:00 Uhr | dpa

Frankfurt: Prozess gegen Vater und Sohn wegen versuchten Totschlags. Justitia hält eine Waage: Am Frankfurter Landgericht begann ein Prozess wegen versuchten Totschlags. (Quelle: dpa/Arne Dedert/Archivbild)

Justitia hält eine Waage: Am Frankfurter Landgericht begann ein Prozess wegen versuchten Totschlags. (Quelle: Arne Dedert/Archivbild/dpa)

Ein Vater und sein Sohn zogen betrunken nach einer Weihnachtsfeier durch Frankfurts Innenstadt und verletzten einen ihn unbekannten Mann schwer. Zum Prozessauftakt äußerte sich lediglich der angeklagte Sohn.

Ein Vater und sein Sohn stehen vor Gericht, weil sie in einer Frankfurter Fußgängerzone einen Passanten mit Schlägen und Tritten lebensgefährlich verletzt haben sollen. Die beiden Deutschen – 50 und 21 Jahre alt – müssen sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Totschlags verantworten. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich lediglich der Sohn, der zum Tatzeitpunkt im Dezember 2017 jedoch stark betrunken war und sich an nichts mehr erinnern will.

Täter und Opfer hatten sich vor dem Zusammentreffen vor einer Gaststätte noch nie gesehen. Der 44-Jährige kam von einer Weihnachtsfeier, auch die Angeklagten hatten zuvor in einem Lokal in der Nähe gefeiert. "Ich würde gerne wissen, warum", sagte der Verletzte im Zeugenstand zu dem Vorfall. Nach einem Wortwechsel auf der Straße, bei dem auch das Wort "kleiner Scheißer" gefallen sein soll, wurde er laut Anklage niedergeschlagen und anschließend "wie ein Fußball" getreten. Mit schweren Kopfverletzungen und einer Gehirnerschütterung musste er anschließend ins Krankenhaus.


Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass mit den schweren Gewalttätigkeiten der mögliche Tod des Opfers von den beiden Angeklagten zumindest billigend in Kauf genommen wurde. In dem Verfahren sind auch medizinische Sachverständige vertreten. Bis Ende Oktober sind noch mehrere Verhandlungstage terminiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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