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Sparkassen mit Zuwächsen: Gewinne bleiben unter Druck

Frankfurt am Main  

Sparkassen mit Zuwächsen: Gewinne bleiben unter Druck

17.09.2019, 05:22 Uhr | dpa

Sparkassen mit Zuwächsen: Gewinne bleiben unter Druck. Sparkasse in Frankfurt

Das Sparkassen-Logo spiegelt sich verzerrt in einer Hochhausfassade. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Die Sparkassen in Hessen und Thüringen rechnen wegen der anhaltenden Zinsflaute in diesem Jahr in Summe mit weniger Gewinn. Per saldo werde das Betriebsergebnis vor Bewertung - also das operative Ergebnis - niedriger erwartet als 2018, teilte der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen am Montag mit.

"Der Zinsüberschuss und die Betriebsergebnisse stehen unverändert unter Druck", erklärte der geschäftsführende Präsident des Verbandes, Gerhard Grandke. "Laut Ertragsprognose werden die Sparkassen aber auch 2019 wieder ein auskömmliches Betriebsergebnis erzielen."

Für das Jahr 2018 hatten die 49 Sparkassen in den beiden Bundesländern ein operatives Ergebnis von 970 Millionen Euro ausgewiesen. Unter dem Strich sank der Gewinn um 11,5 Prozent auf 266 Millionen Euro. Den öffentlich-rechtlichen Instituten macht - wie der gesamten Branche - das Zinstief im Euroraum zu schaffen.

Lange verdienten Geldhäuser gut daran, dass sie mehr Zinsen für Kredite kassierten, als sie Sparkunden für Guthaben zahlten. Doch die Differenz aus beidem, der Zinsüberschuss, schrumpft. Zudem verlangt die Europäische Zentralbank (EZB) von den Instituten Negativzinsen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken.

Für das erste Halbjahr 2019 zog der Verband dennoch eine positive Bilanz: "Bei den Beständen und im Neugeschäft haben unsere Institute in den ersten sechs Monaten trotz der herrschenden Unsicherheiten deutliche Zuwächse erzielt", teilte Grandke mit. Gefragt waren die Sparkassen etwa als Kreditgeber im Mittelstand, auch die private Baufinanzierung legte kräftig zu. Der Kreditbestand erhöhte sich seit Jahresbeginn um 2,0 Milliarden Euro auf 76,9 Milliarden Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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