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Treffen: Forderung nach Rücktritt von Filmförderungs-Chef

Frankfurt am Main  

Treffen: Forderung nach Rücktritt von Filmförderungs-Chef

17.09.2019, 17:07 Uhr | dpa

Nach dem umstrittenen Treffen mit dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen fordern immer mehr Filmschaffende den Rücktritt des Leiters der hessischen Filmförderung Hans Joachim Mendig. Auch der Bundesverband Regie distanzierte sich am Dienstag in einer Mitteilung: "Als Geschäftsführer einer Landesförderinstitution bekleidet und repräsentiert Mendig ein Amt mit hohen Anforderungen an Überparteilichkeit, Offenheit für vielfältige künstlerische Positionen, demokratische Kultur und Transparenz", hieß es. "Mit der Demonstration seiner privaten Nähe zu Personen, die all dies strikt ablehnen, hat Mendig eindeutig seine Rolle als öffentliche Person einer Landesinstitution, die das Land Hessen vertritt, missachtet."

Zuvor hatten bereits mehr als 150 Regisseure und Schauspieler eine von Filmkritiker Rüdiger Suchsland iniziierte Rücktrittsforderung unterzeichnet, darunter Dominik Graf, Jasmin Tabatabei, Jasna Fritzi Bauer und Iris Berben. Meuthen hatte Ende Juli ein Foto unter anderem von sich und Mendig in einem Restaurant gepostet und dazu geschrieben: "Sehr angeregter und konstruktiver politischer Gedankenaustausch heute in Frankfurt."

Suchsland hatte eine aktualisierte Version der Unterschriften am Montag an das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst geschickt. Ministerin Angela Dorn (Grüne) beobachte mit zunehmender Sorge die wachsende Entfremdung zwischen Mendig und vielen Filmschaffenden, die sich bereits seit längerer Zeit abzeichne, hieß es in einem Statement des Ministeriums. Über einen offenen und kooperativen Umgang mit den Filmschaffenden habe es bereits Gespräche mit Mendig gegeben. "Dass Filmschaffende jetzt ihren Rückzug aus Gremien der HessenFilm ankündigen, ist eine neue Entwicklung, die die Ministerin im Aufsichtsrat der HessenFilm GmbH thematisieren wird."

Mendig selbst war am Dienstag zunächst nicht zu erreichen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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