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Deutsche Bank steigt bei Zinsportal Deposit Solutions ein

Frankfurt am Main  

Deutsche Bank steigt bei Zinsportal Deposit Solutions ein

19.09.2019, 11:04 Uhr | dpa

Deutsche Bank steigt bei Zinsportal Deposit Solutions ein. Das Logo der Deutschen Bank

Das Logo der Deutschen Bank. Foto: Andreas Arnold/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank steigt bei dem Hamburger Zinsportal Deposit Solutions ein. Das Geldhaus erwerbe einen Anteil von knapp fünf Prozent, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Frankfurt mit. Er wolle an der "erwarteten positiven Wertentwicklung" von Deposit Solutions teilhaben, hieß es. Zur Höhe des Investments wurde nichts bekannt.

Deposit Solutions vermittelt über die Plattformen Savedo und Zinspilot Tages- und Festgelder von Privatkunden an Partnerbanken aus Deutschland und Europa. Bei Instituten aus Lettland, Italien oder Rumänien locken oft höhere Zinsen als bei hiesigen Banken. In Zeiten der Niedrigzinsen ist das gefragt: Deposit Solutions hat nach eigenen Angaben mehr als 14 Milliarden Euro Sparer-Einlagen vermittelt.

Die Deutsche Bank betreibt auf Basis der Deposit-Soultions-Technologie ihr Portal "Zinsmarkt", über das eigene Privatkunden und Klienten per Online-Broker Maxblue Geld bei verschiedenen Instituten anlegen können. Deutschlands größte Bank wolle das Angebot nun auch breiteren Kundengruppen im Konzern zugänglich machen, hieß es. Denkbar sei, "Zinsmarkt" auch für Kunden der Norisbank und der Postbank zu öffnen oder im Geschäft mit reichen Kunden anzubieten.

Zwar können Sparer so Tages- oder Festgeld bei Drittbanken abschließen. Die Deutsche Bank verliert aber nicht den Kontakt zu ihren Privatkunden und kann ihnen weiter Bankprodukte anbieten. "Den Kontakt zu den Kunden behält im digitalen Zeitalter nur, wer ihnen die besten Produkte anbietet, auch wenn es Angebote Dritter sind", erklärte Karl von Rohr, stellvertretender Chef der Deutschen Bank. Zudem erhält das Geldhaus eine Provision von Deposit Solutions, wenn eigene Kunden über den "Zinsmarkt" Geld bei der Hamburger Firma anlegen. Bisher flossen über den "Zinsmarkt" zwei Milliarden Einlagen.

Die Zusammenarbeit von Banken und jungen Finanzfirmen ist weit verbreitet, größere Investitionen in diese Fintechs sind aber selten. Auch ausländische Institute haben Zinsportale entdeckt. So hat sich die US-Bank Goldman Sachs am Einlagenvermittler Raisin beteiligt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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