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Frankfurt: Verdi ruft Busfahrer in Hessen zum Warnstreik auf

Ausfälle und Verspätungen  

Busfahrer streiken am Freitag in Frankfurt

26.09.2019, 18:04 Uhr | dpa

Frankfurt: Verdi ruft Busfahrer in Hessen zum Warnstreik auf. Eine Fahne von Verdi: Die Gewerkschaft ruft Hessens Busfahrer am Freitag zum Warnstreik auf. (Quelle: imago images/Müller-Stauffenberg/Archiv)

Eine Fahne von Verdi: Die Gewerkschaft ruft Hessens Busfahrer am Freitag zum Warnstreik auf. (Quelle: Müller-Stauffenberg/Archiv/imago images)

Wer am Freitag in Hessen mit dem Bus fahren möchte, sollte sich eine Alternative überlegen. Denn die Gewerkschaft Verdi hat die Fahrer privater Unternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Vermutlich werden zahlreiche Verbindungen ausfallen.

In zahlreichen hessischen Städten müssen sich Fahrgäste von Bussen an diesem Freitag auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Fahrer privater Busunternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Hintergrund dafür ist der Abbruch der laufenden Tarifverhandlungen.

Betroffen von dem Warnstreik sind unter anderem Frankfurt, Darmstadt Offenbach, Gießen, Hanau, Langen, Bad Vilbel, Hofheim sowie Teile Nordhessens, wie Verdi-Sprecherin Ute Fritzel am Donnerstag sagte. Der Ausstand soll am Freitagmorgen gegen 2.40 Uhr mit Beginn der Frühschicht starten und den ganzen Tag andauern. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer kritisierte den Warnstreik als nicht nachvollziehbar.

S- und U-Bahnen in Frankfurt fahren

In Hessens größer Stadt Frankfurt sollen S- und U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge planmäßig fahren, wie die Verkehrsgesellschaft Traffiq mitteilte. "Erfahrungsgemäß verkehren einige wenige Buslinien trotz des Warnstreiks, zuverlässige Aussagen können dazu im Vorfeld aber nicht getroffen werden", hieß es.

Die Darmstädter Verkehrsgesellschaft Heag mobilo kündigte am Donnerstag an, dass am Freitag im Stadtgebiet keine Stadtbusse fahren werden. Auch seien einzelne Buslinien in den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Bergstraße betroffen. Die Offenbacher Stadtwerke rechneten ebenfalls damit, dass es im Liniennetz zu Komplettausfällen kommen könne.

4.400 Busfahrer in Hessen betroffen

Der Tarifkonflikt der privaten Busunternehmen in Hessen betrifft rund 4.400 Busfahrer. Verdi habe die dritte Verhandlungsrunde abgebrochen, erklärte Fritzel. Das aktuelle Grundgehalt der Fahrer liege bei einem Stundenlohn von 13,50 Euro, die Gewerkschaft fordert eine Anhebung auf 16,60 Euro sowie mehr Urlaubstage. "Jetzt wird gestreikt, danach erwarten wir von den Arbeitgebern ein Zeichen. Sie sollen sich zum Angebot äußern", sagte die Gewerkschaftssprecherin.


Der Geschäftsführer des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer, Volker Tuchan, sprach von einem Paket "mit unrealistischen Maximalforderungen, die keine Basis für ernstzunehmende Verhandlungsgespräche sein können". Würden die Verdi-Forderungen umgesetzt, würden die Lohnkosten in den kommenden beiden Jahren um rund 40 Prozent steigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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