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Frankfurt: Viele Busfahrer folgen Streikaufruf von Verdi

Streik der Busfahrer  

Busverkehr in Frankfurt massiv eingeschränkt

27.09.2019, 10:48 Uhr

Frankfurt: Viele Busfahrer folgen Streikaufruf von Verdi. Ein Busfahrer steht vor einem Depot mit Bussen in Darmstadt: Die Gewerkschaft Verdi rief zum Warnstreik auf. (Quelle: dpa/Claus Völker)

Ein Busfahrer steht vor einem Depot mit Bussen in Darmstadt: Die Gewerkschaft Verdi rief zum Warnstreik auf. (Quelle: Claus Völker/dpa)

Die Gewerkschaft Verdi hat Busfahrer privater Unternehmen in Hessen zum Warnstreik aufgerufen. Viele Fahrer legten darum am Freitag die Arbeit nieder. In einigen Städten stand der Busverkehr fast komplett still.

Zahlreiche Busfahrer sind mit Beginn ihrer Frühschicht am frühen Freitagmorgen in Hessen den Warnstreik getreten. Fahrgäste mussten sich deshalb in zahlreichen Städten auf Ausfälle und Verspätungen einstellen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Sie hatte Fahrer privater Busunternehmen zum Warnstreik aufgerufen, nachdem sie die Tarifverhandlungen in der dritten Runde abgebrochen hatte.

Betroffen waren Kassel, Fulda, Gießen, Hanau, Erlensee, Maintal, Frankfurt, Frankfurt-Griesheim, Oberursel, Bad Vilbel, Offenbach, Langen, Hofheim, Mainz, Darmstadt, Weiterstadt und der Landkreis Main-Kinzig, teilte Verdi-Sprecherin Ute Fitzel am Freitagmorgen mit. 95 Prozent der zum Warnstreik aufgerufenen Fahrer hätten ihre Arbeit tatsächlich niedergelegt. S- und U-Bahnen, Regionalzüge und Straßenbahnen seien davon nicht betroffen gewesen.

Viele Bus-Ausfälle in Frankfurt

Während der Busverkehr in einigen Städten komplett stillstand, kam es in anderen Städten nur teilweise zu Ausfällen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund rechnete in Darmstadt, Offenbach und dem Main-Kinzig-Kreis mit Komplettausfällen. In Frankfurt fuhren nur drei der 64 Buslinien. Auch in Bad Homburg und Oberursel fuhren keine Stadtbusse. Die Städte versuchten, den Schulbusverkehr aufrecht zu erhalten. In Fulda, Gießen, im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis waren einzelne Linien vom Warnstreik betroffen.

Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer hatte den Warnstreik am Donnerstag als nicht nachvollziehbar kritisiert. Verdi fordert eine Anhebung des Grundgehalts der Fahrer von aktuell 13,50 Euro auf 16,60 Euro und mehr Urlaubstage.


In Wiesbaden übergab Verdi außerdem gemeinsam mit Busfahrern am Freitagmorgen eine Unterschriftenliste und ein Schreiben mit Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen beim Verkehrsministerium. Busfahrer hatten bei Kollegen und Fahrgästen insgesamt 2.700 Unterschriften gesammelt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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