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Al-Wazir drückt vor Verkehrsministerkonferenz aufs Tempo

Frankfurt am Main  

Al-Wazir drückt vor Verkehrsministerkonferenz aufs Tempo

09.10.2019, 05:36 Uhr | dpa

Al-Wazir drückt vor Verkehrsministerkonferenz aufs Tempo. Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen)

Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Stellvertretender Ministerpräsident in Hessen. Foto: Silas Stein/dpa (Quelle: dpa)

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) drückt bei der Umsetzung des Klimapakets der Bundesregierung aufs Tempo. Er sei gespannt, ob sich Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) bei der Verkehrsministerkonferenz am (heutigen) Mittwoch in Frankfurt tatsächlich für die Stärkung der klimafreundlichen Mobilität und eine echte Verkehrswende einsetzen werde, sagte Al-Wazir der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Es sei gut und wichtig, dass es mit den Klimaschutzplänen deutlich mehr Geld für den ÖPNV und den Ausbau von Radwegen geben soll. "Was allerdings allen klar sein muss: Geld allein reicht nicht, es muss auch in die konkrete Planung gehen."

"Das, was jahrzehntelang liegenblieb, muss jetzt aufgeholt werden, und das ist eine Mammutaufgabe", betonte der Grünen-Politiker. Vom Bund sei in Sachen Mobilität viel zu lange und viel zu sehr auf das Auto gesetzt worden. "Das hat in den Metropolregionen in den Dauerstau geführt und da jetzt umzusteuern, dauert Jahre." Umso wichtiger sei es, nicht nur auf eine Karte zu setzen, erklärte Al-Wazir. Die Verkehrswende finde auf verschiedenen Schauplätzen statt. Auch darum werde es beim Treffen der Verkehrsminister gehen.

Ein weiteres wichtiges Thema in Frankfurt werde der Schutz der Bürger vor Lärm durch Straßenverkehr sein, kündigte der Minister an. "Wir fordern in unserem eigenen Beschlussvorschlag den Bund auf, mehr für Lärmschutz zu tun." Die geltenden Regelungen reichten bei weitem nicht aus. Ganz konkret gehe es uns darum, die Auslösewerte abzusenken, die für den Bau von lärmmindernden Deckenbelägen oder Lärmschutzwänden ausschlaggebend sind, erklärte Al-Wazir.

Eine weitere wichtige Maßnahme wäre es, Geschwindigkeitsbeschränkungen zu erleichtern und auch dabei die Richtwerte entsprechend abzusenken. "Denn ein Tempolimit ist die einfachste und günstigste Maßnahme zur Lärmminderung, der Bau von Lärmschutzwänden und der Austausch von Asphalt dauert deutlich länger", sagte der Grünen-Politiker.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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