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Antisemitismus-Prävention: Starke Nachfrage gemeldet

Frankfurt am Main  

Antisemitismus-Prävention: Starke Nachfrage gemeldet

16.10.2019, 14:42 Uhr | dpa

Antisemitismus-Prävention: Starke Nachfrage gemeldet. Meron Mendel in der Bildungsstätte Anne Frank

Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Antisemitismus in Schulen vorbeugen: Die Bildungsstätte Anne Frank berichtet über ein starkes Interesse für entsprechende Projekte in Bildungseinrichtungen. "Wir erkennen ein großes Interesse und auch Bereitschaft, das Thema auch in die Lehreraus- und -fortbildung zu integrieren", sagte Meron Mendel, der Leiter der Bildungsstätte, der Deutschen Presse-Agentur. "Das sind alles gute Zeichen."

Neben mehr als 35 Workshops für Schüler und Lehrer in ganz Hessen habe es unter anderem sieben Lehrerfortbildungen und zwei Universitätsseminare gegeben, so Mendel. Das Kultusministerium und die Bildungsstätte hatten im März das Projekt gestartet. Sein Ziel ist es, "den Blick für antisemitische, rassistische und allgemein menschenfeindliche Tendenzen zu schärfen".

Ob die Nachfrage nach dem Beratungsangebot nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle noch zugenommen hat, konnte Mendel nicht sagen. Gleichzeitig mahnte er: "Wir sollten aufhören, von Alarmzeichen und Einzeltätern zu sprechen und uns wirklich mit dem Problem befassen." Spätestens nach der NSU-Mordserie wäre es angebracht gewesen, nicht "auf dem rechten Auge blind" zu sein und der organisierten und gut vernetzten rechtsextremen Szene die nötige Aufmerksamkeit zu geben. "Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn es heißt, Halle ist ein Alarmzeichen. Wir hatten durchgehend Alarmzeichen in den vergangenen Jahren."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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