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Tausende demonstrieren gegen türkische Offensive

Frankfurt am Main  

Tausende demonstrieren gegen türkische Offensive

19.10.2019, 17:15 Uhr | dpa

Frauen und Kinder in der ersten Reihe, "Freiheit für Rojava"-Rufe: Etwa 4500 Menschen sind am Samstagnachmittag friedlich durch die Frankfurter Innenstadt gezogen und haben gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstriert. "Kurdistan blutet, Europa sieht zu", stand auf einem der zahlreichen Plakate und Transparente auf der zentralen hessischen Veranstaltung. Ein kurdischer Dachverband hatte bundesweit zu Demonstrationen aufgerufen.

Ein starkes Polizeiaufgebot begleitete den Demonstrationszug, größere Zwischenfälle blieben aus. "Die Kurden werden von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen", rief eine Rednerin während des Demonstrationszuges. Dabei hätten die Kurden in Nordsyrien zuvor in einem blutigen Kampf die Terrormiliz IS besiegt.

Überall waren die kurdischen Farben gelb, rot und grün zu sehen - auf Fahnen, auf Hals- und auch auf Kopftüchern. Immer wieder wurden deutsche Rüstungsgeschäfte mit der Türkei angeprangert. "Mit euren deutschen Waffen und Panzern wird unser Volk abgeschlachtet", rief eine Aktivistin.

Manche Demonstranten hielten Bilder von zerstörten Gebäuden und verletzten Kindern in die Höhe. Auch mancher Demonstrationsteilnehmer zeigte sich um eigene Familienmitglieder besorgt. "Meine Familie kommt aus Afrin, ich weiß nicht, wie es meinen Eltern und Geschwistern geht", erzählte ein Mann mit weißer Ordnerbinde.

Bereits am Freitag und am vergangenen Samstag hatte es in Frankfurt friedliche Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive gegeben. Die Organisatoren der Proteste werfen der Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg vor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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