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Frankfurt: Chinesischer Garten öffnet nach Brandstiftung wieder

Nach mehr als zwei Jahren  

Chinesischer Garten öffnet nach Brandstiftung wieder

24.10.2019, 11:04 Uhr | dpa

Frankfurt: Chinesischer Garten öffnet nach Brandstiftung wieder. Der Chinesische Pavillon Frankfurt eingerüstet während der Bauphase: Nach einer Brandstiftung wird er nun wieder eröffnet. (Quelle: dpa/Boris Roessler/Archivbild)

Der Chinesische Pavillon Frankfurt eingerüstet während der Bauphase: Nach einer Brandstiftung wird er nun wieder eröffnet. (Quelle: Boris Roessler/Archivbild/dpa)

Mehr als zwei Jahre nach einer Brandstiftung mit Millionen-Schaden kann der Chinesische Garten im Frankfurter Bethmannpark seine Tore wieder öffnen. Handwerker sind extra aus China für die Reparatur angereist.

Der Chinesische Garten im Bethmannpark in Frankfurt am Main ist nach einer aufwendigen Renovierung wegen einer Brandstiftung wieder begehbar. Ab diesem Freitagnachmittag sei der "Garten des Himmlischen Friedens" wieder geöffnet, teilte die Stadt Frankfurt mit. Brandstifter hatten in der Nacht zum 1. Juni 2017 den wertvollen "Wasserpavillon des geläuterten Herzens" angezündet. Von dem oder den Tätern fehlt laut Polizei bisher jede Spur.

In Kleinarbeit rekonstruierten eigens aus China angereiste Handwerker den Pavillon originalgetreu unter Verwendung chinesischer Bauteile und alter Techniken. So wurden die Holzbauteile nicht genagelt, sondern traditionell verzapft. Anschließend musste der Garten wieder in Ordnung gebracht werden. Die Stadt bezifferte die Kosten auf rund 1,3 Millionen Euro. Die Anlage war versichert.

Nicht die einzige Brandstiftung

Eröffnet worden war sie im Oktober 1989, zu ihr gehören neben weiteren Gebäuden eine Marmorbrücke, ein großer Teich und ein Wasserfall. 2009 war das Ensemble aufwendig saniert worden. Es feiert nun sein 30-jähriges Bestehen.


Auch weitere Holzbauten waren in Frankfurt angezündet worden, darunter ein koreanischer Pavillon in einem anderen Park und der Goetheturm. Ob ein Serientäter am Werk war, sei nach wie vor unklar, sagte eine Polizeisprecherin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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