Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Frankfurt am Main: Warnstreik der Busfahrer sorgt für Probleme

Probleme auf vielen Linien  

Warnstreik der Busfahrer in Frankfurt hat begonnen

01.11.2019, 09:56 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Warnstreik der Busfahrer sorgt für Probleme. ver.di

Ein Mann mit Trillerpfeife bei einem Verdi-Warnstreik. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Auch in Frankfurt streiken am Freitag die Busfahrer. Das sorgt für zahlreiche Einschränkungen, weil viele Linien komplett ausfallen.

In Hessen sind Busfahrer privater Busunternehmen in den Warnstreik getreten. Seit Beginn der Frühschicht um 3.10 Uhr seien Busfahrer an verschiedenen Standorten am streiken, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am frühen Freitagmorgen.

In Frankfurt sind alle 64 Buslinien von dem Streik betroffen. Auch bei den Bussen des Nachtverkehrs dürfte es noch Probleme geben. Einschränkungen gibt es außerdem auf der regionalen Buslinie X17, bei den Bussen des Schienenersatzverkehrs für die U3 und die Straßenbahnlinien 14 und 16. Zudem legten auch die Fahrer der Klein- und Midibus-Linien 35, 45, 47, 48, 57, 81, 82 die Arbeit nieder.

Laut Verdi fuhren gegen 4 Uhr auch in Offenbach und in Bad Vilbel keine Busse. Ebenso standen Fahrgäste im Landkreis Frankfurt und in der Stadt Fulda, Bad Hersfeld sowie Weiterstadt teils vergeblich an der Bushaltestelle.

Streik endet erst in der Nacht zu Samstag

Die Gewerkschaft hatte zu dem Warnstreik aufgerufen, dauern soll er bis zum Ende der Spätschicht in der Nacht zum Samstag. Im Laufe der kommenden Stunden solle praktisch ganz Hessen von Kassel über Korbach, Gießen, Fulda und Hanau bis hin zu Offenbach, Frankfurt und Darmstadt betroffen sein. Auch in kleineren Orten wie Melsungen, Gudenberg, Gelnhausen oder Erlensee könne es zu Arbeitsniederlegungen kommen.

Mit dem Warnstreik will Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Diese hatten in der vierten Verhandlungsrunde am Mittwoch ein Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft aber zurückwies. Zu einem ersten Warnstreik war es bereits Ende September gekommen. Zehntausende Pendler waren davon betroffen. Der aktuelle Tarifkonflikt betrifft rund 4.400 Busfahrer. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. November angesetzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal