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Überfall vor Möbelhaus: Polizei prüft alle Möglichkeiten

Frankfurt am Main  

Überfall vor Möbelhaus: Polizei prüft alle Möglichkeiten

13.11.2019, 13:34 Uhr | dpa

Überfall vor Möbelhaus: Polizei prüft alle Möglichkeiten. Ein gekennzeichnetes Einschussloch in einem Fahrzeug

Ein Fahrzeug mit einem von der Spurensicherung gekennzeichnetem Einschussloch steht vor einem Ikea-Möbelhaus. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Überfall auf einen Geldboten vor einem Möbelhaus in Frankfurt ermittelt die Polizei weiter alle Richtungen. Auch eine mögliche Verbindung zur früheren Roten Armee Fraktion (RAF) steht im Raum. Es gebe dafür zwar "keinerlei konkrete Hinweise", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Frankfurt. Dennoch werde diese Möglichkeit, "so unwahrscheinlich sie sein mag", natürlich überprüft, "alles andere wäre ziemlich unprofessionell". Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet.

Die Ermittler arbeiten mit der Kölner Polizei zusammen, die einen sehr ähnlichen Fall hatte. Laut "FAZ" soll es sich um das frühere RAF-Trio Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette handeln, die seit Jahrzehnten untergetaucht sind. Die Ermittlungen seien wieder intensiviert worden, nachdem das Trio mit einer Serie von Raubüberfällen auf Geldtransporter in Verbindung gebracht wurde.

Ein Unbekannter hatte am Samstag vor der Ikea-Filiale im Stadtteil Nieder-Eschbach einem Geldboten eine Kassette voller Bargeld entrissen. Bei einer Rangelei am Seiteneingang kam es zu einem Schusswechsel, der Bote wurde getroffen und verletzt. Nach dem Überfall wurde das ausgebrannte Fluchtauto nahe des Tatorts gefunden. Nächste Woche will die Polizei Fahndungsbilder der Täter veröffentlichen. Eigentlich wollten die Beamten schon diese Woche mit Bildern an die Öffentlichkeit. Die Aufnahmen müssten aber noch aufbereitet werden, sagte der Sprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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