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Frankfurt am Main: Bund gibt für Sanierung der Paulskirche 19,5 Millionen Euro

Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg  

Bund gibt für Sanierung der Paulskirche 19,5 Millionen Euro

15.11.2019, 07:56 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Bund gibt für Sanierung der Paulskirche 19,5 Millionen Euro. Paulskirche in Frankfurt am Main (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Touristen stehen vor der Paulskirche: Die Gedenkstätte soll im großen Stil saniert werden. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Mit mehr als 19 Millionen Euro unterstützt der Bund die Sanierung der Frankfurter Paulskirche. Diese war im Zweiten Weltkriegs zerstört und dann im einfachen Stil als Gedenkstätte aufgebaut worden.

Der Bund unterstützt die Sanierung der Paulskirche in Frankfurt in den kommenden Jahren mit 19,5 Millionen Euro. Wie der Haushaltsausschuss des Bundestags am Donnerstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in seiner finalen Sitzung zum Etat 2020 beschloss, sollen im kommenden Jahr 500.000 Euro fließen. Für die Folgejahre gibt es sogenannte Verpflichtungsermächtigungen von insgesamt 19 Millionen Euro.

In der Paulskirche tagte 1848/49 das erste deutsche Parlament. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche im schlichten Stil als Gedenkstätte wiederaufgebaut. Nun steht eine umfassende Sanierung an, als renovierungsbedürftig gilt vor allem der Dachstuhl des elliptischen Zentralbaus. Außerdem wird darüber debattiert, wie die Paulskirche als Wiege der deutschen Demokratie angemessener präsentiert werden kann.

Auch für den "Ginnheimer Spargel" genannten Fernmeldeturm in Frankfurt gibt es Geld. Eine Million Euro im kommenden Jahr und bis zum Jahr 2026 insgesamt knapp 24 Millionen Euro, wie Frankfurter CDU- sowie SPD-Bundestagsabgeordnete mitteilten. Frankfurt habe damit die Chance, "diesen eindrucksvollen Ort wieder für seine Bürger und Touristen zu öffnen", erklärte die SPD-Politikerin Ulli Nissen. Der Großteil des Gebäudes steht seit Jahren leer. Mit der Bundesförderung könne nun neben der derzeitigen technischen Verwendung als Funkturm eine weitere Funktion als Publikumsmagnet hinzukommen.

Insgesamt mehr als 40 Millionen Euro für Frankfurt

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hatte eine erneute Öffnung des bundesweit zweithöchsten Fernsehturms in die Diskussion gebracht. Der Turm könne "die höchste offene Aussichtsmöglichkeit in Deutschland bieten", erklärte Feldmann nach Bekanntwerden der Entscheidung am Donnerstag. Voraussetzung sei die Sanierung.


Mit der Entscheidung für die Paulskirche unterstreiche der Bund deren herausragende Stellung "für unser Land und die Geschichte der Demokratie in Deutschland und Europa", erklärten die CDU-Abgeordneten Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer. Insgesamt erhalte Frankfurt in den kommenden Jahren mehr als 40 Millionen Euro an Bundesmitteln.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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