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DFB-Sportrichter schlägt vor: Einsprüche zurücknehmen

Frankfurt am Main  

DFB-Sportrichter schlägt vor: Einsprüche zurücknehmen

19.11.2019, 11:37 Uhr | dpa

DFB-Sportrichter schlägt vor: Einsprüche zurücknehmen. David Abraham und Christian Streich

David Abraham (l) wird von Freiburg-Trainer Christian Streich nach der roten Karte umarmt. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In der DFB-Sportgerichtsverhandlung gegen David Abraham und Vincenzo Grifo hat der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz vorgeschlagen, die Einsprüche zurückzunehmen. Dies sagte Lorenz am Dienstag in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main. Der 68-Jährige deutet an, dass die Urteile ansonsten härter ausfallen könnten. Abraham hatte in der Bundesliga-Partie seines Clubs Eintracht Frankfurt beim SC Freiburg am 10. November Trainer Christian Streich an der Seitenlinie umgestoßen und war für sieben Wochen gesperrt worden.

David Abrahams Anwalt Christoph Schickhardt schlug vor, dessen Sperre teilweise zur Bewährung auszusetzen. Eintracht-Kapitän Abraham war in der Einzelrichter-Entscheidung zu einer Sperre von sieben Wochen und einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt worden. Dagegen erhob die Eintracht Einspruch.

Freiburg wehrt sich gegen eine Zwangspause von drei Spielen für Vincenzo Grifo. Der ausgewechselte Spieler hatte in der Begegnung am 10. November bei den Tumulten nach Abrahams Attacke dem Frankfurter ins Gesicht gefasst und dafür von Schiedsrichter Felix Brych (München) ebenfalls die Rote Karte gesehen.

Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, machte jedoch klar, dass er sich auf keinen Handel einlasse und gegebenenfalls sogar höhere Strafen beantragen werde. Er sprach bei den Ausführungen Abrahams und Grifos, die ausgiebig ihre Unschuld und ihr gutes Verhältnis beteuerten, von einer "Märchenstunde". Schiedsrichter Felix Brych (München) sagte als Zeuge aus, dass er davon ausgehe, dass Abraham Streich absichtlich umgecheckt habe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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