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Verdi will Busfahrerstreik am Mittwoch fortsetzen

Frankfurt am Main  

Verdi will Busfahrerstreik am Mittwoch fortsetzen

19.11.2019, 12:35 Uhr | dpa

Verdi will Busfahrerstreik am Mittwoch fortsetzen. Streikende Busfahrer in Hanau: 3.100 Angestelle privater Unternehmen in Hessen haben ihre Arbeit niedergelegt. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst/)

Streikende Busfahrer in Hanau: 3.100 Angestelle privater Unternehmen in Hessen haben ihre Arbeit niedergelegt. (Quelle: Frank Rumpenhorst//dpa)

Der Busfahrer-Streik in Hessen soll auch am Mittwoch weitergehen. Der Ausstand werde "auf jeden Fall" fortgesetzt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Frankfurt. Die Gewerkschaft warte auf ein besseres Angebot der Arbeitgeber.

Im festgefahrenen Tarifstreit um die Fahrer privater Busunternehmen zeigten sich unterdessen auch der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) unnachgiebig. "Unser Angebot von Donnerstag liegt ja auf dem Tisch", sagte Geschäftsführer Volker Tuchan. Er könne noch keine endgültige Aussage darüber treffen, ob man in den nächsten Tagen noch einmal weiter auf Verdi zugehen werde. "Nach heutigem Stand ist das nicht vorgesehen." Sein Verband fordert die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Verdi streikt seit Dienstagfrüh laut eigenen Angaben in mehr als 20 hessischen Städten. Rund 3100 Busfahrer hätten die Arbeit niedergelegt.

Verdi verlangt für die rund 4400 Fahrer privater Busunternehmen kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. So soll das Grundgehalt nach dem Willen der Gewerkschaft von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde steigen. Der LHO hatte zuletzt angeboten, den Ecklohn in den kommenden vier Jahren auf 15,60 Euro pro Stunde zu erhöhen. "Wir sind mit diesem Angebot am Limit des Machbaren", heißt es in einer LHO-Mitteilung vom Dienstag. Die fünfte Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag war ergebnislos geblieben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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