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Ärger für Thüringens Olympia-Initiative

Frankfurt am Main  

Ärger für Thüringens Olympia-Initiative

06.12.2019, 10:15 Uhr | dpa

Ärger für Thüringens Olympia-Initiative. DOSB-Präsident Alfons Hörmann

DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat der Thüringer Olympia-Initiative eine Absage erteilt und sogar rechtliche Schritte eingeleitet. "Wir haben die Unterlagen geprüft und sehen darin keinen Perspektive für eine Winterspiele-Bewerbung", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Donnerstagabend. Der Dachverband erwirkte zudem bereits am Mittwoch eine Unterlassungserklärung gegen den Verstoß der Verwendung olympischer Symbole: "Damit kann dieses Thema als erledigt angesehen werden."

Die von einer Bank unterstützte Vision von Winterspielen 2030 in Thüringen, Sachsen und Bayern war Mitte November vorgestellt worden. Ziel der Initiative war es, die Idee auf der DOSB-Mitgliederversammlung am Samstag in Frankfurt vorzustellen.

Daraus wird nun nichts. "Wir sind überrascht und traurig, dass die Sportpolitik den Ball nicht aufnimmt und unsere Vision eiskalt abbügelt", sagte Mike Helios, einer der Initiatoren. Nach dem Vorstoß der Thüringer hatte Hörmann noch ein Gespräch angekündigt. "Zu dem Gespräch ist es nie gekommen. Wir haben von der Absage aus den Medien erfahren", sagte Helios.

Womöglich hätte Bayern ohnehin nicht zur Verfügung gestanden. Laut einem Bericht des Deutschlandfunks soll es eine Absprache zwischen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und dessen bayrischen Amtskollegen Markus Söder geben, das Bayern die Bemühungen der Rhein-Ruhr-Region um Olympia 2032 nicht mit einer eigenen Bewerbung für Winterspiele stören würde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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