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Frankfurt am Main: Busfahrer in Hessen bekommen künftig mehr Geld

Keine Streiks mehr bis 2024  

Frankfurts Busfahrer bekommen künftig mehr Geld

11.12.2019, 10:33 Uhr | t-online.de

Frankfurt am Main: Busfahrer in Hessen bekommen künftig mehr Geld. Busse der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Hauptbahnhof: Bis 2024 werden Busfahrer voraussichtlich nicht mehr streiken. (Quelle: imago images/Ralph Peters/Archiv)

Busse der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Hauptbahnhof: Bis 2024 werden Busfahrer voraussichtlich nicht mehr streiken. (Quelle: Ralph Peters/Archiv/imago images)

Private Busunternehmen und die Gewerkschaft Verdi haben sich im zähen Tarifstreit geeinigt. Für die Busfahrer gibt es mehr Lohn, dafür wollen sie vorerst nicht mehr streiken.

Die Fahrer der privaten hessischen Busbetriebe haben mit ihren Streiks kräftige Gehaltssteigerungen herausgeholt. Nach dem am Dienstag verkündeten und von beiden Seiten angenommenen Schlichtungsergebnis steigt ihr Stundenlohn in vier Stufen um zusammen 29 Prozent auf 17,40 Euro. Derzeit erhalten die rund 4.400 Fahrer privater Busbetriebe einen Stundenlohn von 13,50 Euro.

Verdi-Mitglieder müssen noch zustimmen

Der Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Landesverband hessischer Omnibusunternehmer (LHO) hat laut einer gemeinsamen Mitteilung eine Laufzeit bis zum 31. März 2024. Bis dahin müssen die Fahrgäste keine weiteren Streiks des Personals mehr erwarten. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt, dass die Verdi-Mitglieder ihr in einer Urabstimmung zustimmen.

Neben den Tabellenerhöhungen, von denen die erste auf 15 Euro zum 1. Januar 2020 greift, erhalten die Fahrer für 2019 eine Einmalzahlung von 950 Euro. Auch sollen die unbezahlten, vom Fahrplan bedingten Pausen weiter verringert werden. Die Verwaltungs- und Werkstattangestellten der Busbetriebe sollen in den vier Schritten jeweils Gehaltserhöhungen von 2,9 Prozent erhalten.


Der Kompromiss war nach fünf erfolglosen Verhandlungsrunden in einer Schlichtung unter Leitung des früheren RMV-Chefs Volker Sparmann zustande gekommen. In dem Tarifkonflikt hatten die Fahrer über nahezu zwei Wochen in vielen hessischen Nahverkehrsbetrieben, darunter auch in Frankfurt, gestreikt. Verdi hatte ursprünglich eine sofortige Erhöhung des Grundgehalts auf 16,60 Euro pro Stunde sowie neue Pausenregelungen verlangt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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