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Jüdisches Museum wird später eröffnet

Frankfurt am Main  

Jüdisches Museum wird später eröffnet

12.12.2019, 14:50 Uhr | dpa

Jüdisches Museum wird später eröffnet. Computer-Darstellung vom Jüdischen Museum Frankfurt

Eine Computer-Darstellung des Jüdischen Museums Frankfurt nach der geplanten Sanierung und Erweiterung. Foto: Staab Architekten/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Eröffnung des Jüdisches Museums in Frankfurt verzögert sich weiter. Die zuletzt für Frühjahr 2020 angesetzte Eröffnung sei nun erst "im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2020" vorgesehen, teilte das Kulturdezernat am Donnerstag mit. Das Jüdische Museum Frankfurt wurde vor rund 30 Jahren eröffnet und ist das älteste Deutschlands.

Grund sei, dass das historische Rothschild-Palais in schlechterem Zustand sei als bisher bekannt. Bei den Restaurierungsmaßnahmen sei man "trotz genauer baulicher Untersuchungen im Vorfeld unerwartet auf marode Bausubstanzen gestoßen". Dachgauben seien undicht, verdeckte Balken vom Pilz befallen. "Ein weiterer Grund für die Verzögerungen sind die übervollen Auftragsbücher der für diesen Bau erforderlichen Fach- und Spezialfirmen", teilte das Dezernat mit.

2015 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass das Jüdische Museum saniert und erweitert werden soll. Die Gesamtkosten für Neubau und Sanierung sowie das angegliederte Museum Judengasse wurden auf 50 Millionen Euro gedeckelt. Im Mai 2019 hieß es, das Projekt werde um drei Millionen Euro teurer. Nun kämen "moderate Mehrkosten" dazu, wie eine Sprecherin sagte.

Das neue Jüdische Museum wird aus zwei Gebäuden bestehen: Das Rothschild-Palais wird renoviert und mit einer neuen Dauerausstellung bestückt. Daneben entsteht nach Plänen von Staab Architekten ein moderner Neubau für Wechselausstellungen. Beide Gebäude sollen gemeinsam eröffnet werden. Den Verzögerungen zum Trotz habe der Einbau der Dauerausstellung bereits begonnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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