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Mutmaßlicher Serienbrandstifter in U-Haft

Frankfurt am Main  

Mutmaßlicher Serienbrandstifter in U-Haft

12.12.2019, 15:32 Uhr | dpa

Mutmaßlicher Serienbrandstifter in U-Haft. Blaulicht Polizei

Das Blaulicht an einem Polizeiauto. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Ein mutmaßlicher Serienbrandstifter sitzt seit vergangenem Sonntag in Frankfurt in Untersuchungshaft. Der 46-jährige Verdächtige soll seit September diesen Jahres mindestens 19 zum Teil schwere Brandstiftungen begangen haben, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Festgenommen wurde er am Sonntag nach dem Anzünden einer Scheune, eines Sonnenschirms und eines Motorrollers. Außerdem soll er am gleichen Abend noch versucht haben, ein Wohnhaus in Brand zu setzen. Der Mann sei am Montag einem Haftrichter vorgeführt und unter anderem wegen teils versuchter, teils schwerer Brandstiftung in vier Fällen in Haft geschickt worden.

Als Haftgrund wurde den Angaben zufolge Wiederholungsgefahr angenommen: Der 46-Jährige wurde bereits im Jahr 2002 einschlägig verurteilt. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt in einem weiteren Verfahren gegen den Mann, weil er seit September in den Frankfurter Stadtteilen Seckbach, Bornheim und Niederursel mindestens 15 weitere Brände gelegt haben soll. Vor allem Mülltonnen und Gartenhütten hätten dort gebrannt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Zudem sei der Mann verdächtig, für Brandanschläge gegen linke Zentren verantwortlich zu sein. In diesen Fällen ermittle die Abteilung für politische Straftaten. Weil der Mann diesbezüglich aber nicht unter dringendem Tatverdacht stehe, sei bisher keine Haft angeordnet worden. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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