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Anklage gegen Spielbankangestellten

Frankfurt am Main  

Anklage gegen Spielbankangestellten

13.12.2019, 15:47 Uhr | dpa

Anklage gegen Spielbankangestellten. Spielbank in Bad Homburg

Blick auf das Casino (Spielbank) im Kurpark von Bad Homburg vor der Höhe. Foto: Frank May/dpa (Quelle: dpa)

Wegen des Verdachts auf Unterschlagung und Diebstahl in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen kaufmännischen Angestellten der Bad Homburger Spielbank erhoben. Der 28-Jährige, der seit Ende April dieses Jahres in Untersuchungshaft ist, soll zunächst zwischen Februar und Dezember Fremdwährung in Höhe von 280 000 Euro beiseite geschafft, gegen Euro getauscht und für eigene Zwecke ausgegeben haben, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag. Laut Anklage soll er sich dann zwischen Februar und April dieses Jahres an den Bargeldbeständen bedient haben, die er nicht wie vorgesehen den Geldboten zum Transport zur Bank ausgehändigt habe. 1,5 Millionen Euro sollen so in seinen Besitz gekommen sein, davon seien 820 000 Euro bis heute verschwunden.

Hintergrund der Straftaten soll die Spielleidenschaft des erst kurz zuvor von der Spielbank eingestellten Angeschuldigten gewesen sein. Den zwischenzeitlich bei auswärtigen Spielbanken eingestrichenen Gewinn von rund 700 000 Euro habe er auch wieder an seine Arbeitgeberin zurückgezahlt, sagte Niesen. Große Teile des übrigen Geldes seien aber auch für einen aufwändigen Lebensstil des Mannes ausgegeben worden. Im Lauf der Ermittlungen habe der Mann ein Teilgeständnis abgelegt. Die Unterschlagung der Fremdwährungen habe er eingeräumt, den Diebstahl des Bargelds allerdings nur in einer Höhe von 300 000 Euro.

Verhandlungstermine für den Prozess vor dem Landgericht Frankfurt stehen derzeit noch nicht fest. Es wird damit aber in der ersten Jahreshälfte kommenden Jahres gerechnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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