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Lufthansa prüft neue Konzernstruktur

Frankfurt am Main  

Lufthansa prüft neue Konzernstruktur

13.12.2019, 18:03 Uhr | dpa

Lufthansa prüft neue Konzernstruktur. Lufthansa

Ein Airbus A320 Neo (r) der Fluggesellschaft Lufthansa wird aus der Parkposition am Flughafen Frankfurt gerollt. Foto: Silas Stein/Archiv (Quelle: dpa)

Der Lufthansa-Konzern will sich mit einer neuen Beteiligungsstruktur stärker für ausländische Aktionäre öffnen. Dafür wird aktuell geprüft, das Passagiergeschäft der Marke Lufthansa rechtlich in einer GmbH zu verselbstständigen. Neuer Eigentümer würde dann eine Stiftung unter einer Holding, an der sich dann auch mehrheitlich ausländische Investoren beteiligen könnten. Der Börsenwert könnte steigen. Entsprechende Überlegungen bestätigte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt. Die Mitarbeiter hatte Konzernchef Carsten Spohr bereits in einer weltweit übertragenen Botschaft informiert. Zuvor hatte "Der Spiegel" über das Stiftungsmodell berichtet.

Bisher muss der Lufthansa-Konzern nachweisen, dass er mehrheitlich im Besitz deutscher Aktionäre ist, um die bestehenden Start-, Überflug- und Landerechte zu behalten. Die Auslandstöchter Austrian und Swiss sind bereits über Stiftungen angebunden. Durch dieses Modell bleiben deren historische Flugrechte gesichert. Auch die British-Airways-Mutter IAG führt ihre spanische Tochter Iberia über eine Stiftung.

Laut Lufthansa müssen noch umfangreiche rechtliche und steuerliche Fragestellungen untersucht werden. Einen Zeitplan wollte ein Sprecher nicht nennen. Allerdings wurde bei der Kernmarke bereits der neue Posten eines Finanzvorstands vergeben. Der Luftfahrtexperte des Beratungsunternehmens Boston Consulting, Patrick Staudacher (43), soll den Posten zum 1. Mai kommenden Jahres übernehmen. Laut "Spiegel" soll der Umbau spätestens bei der Hauptversammlung im Jahr 2022 beschlossen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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