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Kirchendezernent skeptisch zu muslimischem Schwimmbad

Frankfurt am Main  

Kirchendezernent skeptisch zu muslimischem Schwimmbad

15.12.2019, 09:32 Uhr | dpa

Kirchendezernent skeptisch zu muslimischem Schwimmbad. Uwe Becker spricht bei einer Veranstaltung

Bürgermeister und Kirchendezernent von Frankfurt Uwe Becker (CDU) spricht bei einer Veranstaltung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Frankfurter Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) betrachtet die Initiative zum Bau eines muslimischen Schwimmbads mit Skepsis. "Ich halte nichts von einem eigenständigen Schwimmangebot für Muslime, weil das genau das Gegenteil von Integration bewirkt", sagte der für Glaubensgemeinschaften zuständige Dezernent der Deutschen Presse-Agentur. "Natürlich sind religiöse Aspekte, gerade wenn es um das Zeigen nackter Haut geht, für einige tatsächlich gravierende Fragen." Durch die Trennung der Geschlechter werde dies aber nicht gelöst.

Er wolle vielmehr zu mehr Öffnung ermuntern, sagte Becker. Er sei daher auch kein großer Anhänger eines Ausbau des Frauenschwimmens in den städtischen Schwimmbädern. "Man sollte schauen, dass man gesellschaftlicher Trennung keinen Vorschub leistet." Das Schwimmbad könne da der erste Anstoß sein, aber auch Sportangebote, bei denen sich Jungen und Mädchen begegneten oder andere Freizeitangebote.

Der Frankfurter Abdullah Zeran war Ende November mit seiner Initiative für den Bau eines Schwimmbads für Muslime an die Öffentlichkeit getreten. Er hofft auf Spenden und Geldgeber - und auf Sponsoring etwa durch die großen Arbeitgeber in Stadt und Region. "Wenn sich die Großbetriebe an dem Projekt beteiligen, würde ich nach der Entstehung für die Mitarbeiter unabhängig von der Religionszugehörigkeit beim Eintrittspreis 50 Prozent Nachlass anbieten", sagte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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