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Frankfurt am Main: AWO-Bundesvorstand äußert sich zur Krise des Kreisverbands

Affäre weitet sich aus  

Bundesvorstand äußert sich zur Frankfurter AWO-Krise

17.12.2019, 12:54 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: AWO-Bundesvorstand äußert sich zur Krise des Kreisverbands. Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt ist an einem Gebäude der Stadt zu sehen: Die AWO steht seit Wochen in der Kritik. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt ist an einem Gebäude der Stadt zu sehen: Die AWO steht seit Wochen in der Kritik. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Seit Wochen steht die Frankfurter AWO wegen Luxus-Dienstwagen und überhöhter Gehälter in der Kritik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nun zieht die Affäre weitere Kreise.

Der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilhelm Schmidt, wird am Dienstag zur Prüfung der Vorgänge beim Frankfurter Kreisverband Stellung nehmen. Auch Wolfgang Stadler, der Vorstandsvorsitzende des Awo-Bundesverbandes, und Selvi Naidu, Leiterin des Prüfungsteams, berichten über die Arbeit der Revisoren, die bereits am Montag in Frankfurt erwartet wurden.

Der Frankfurter AWO-Kreisverband steht seit Wochen in der Kritik. Es laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt. Hinzu kommen Medienberichte über Luxus-Dienstwagen, teure Hotelübernachtungen und ungewöhnlich hohe Gehälter für einige Mitarbeiter. Der langjährige Geschäftsführer Jürgen Richter war am vergangenen Donnerstag wie berichtet zurückgetreten.

Auch der Wiesbadener Kreisverband steht in der Kritik wegen ungewöhnlich hohen Gehältern einiger Mitarbeiter sowie enger personeller Verflechtung mit dem Frankfurter Verband.

Taskforce will AWO-Krise lösen

Der Bezirksverband Hessen-Süd der AWO kündigte am vergangenen Freitag an, mit eigenen Untersuchungen den Vorwürfen gegen die Kreisverbände Frankfurt und Wiesbaden nachzugehen. Um diese restlos aufzuklären, habe der Vorstand eine "Taskforce" eingesetzt, teilte der Bezirksverband am Freitag mit: "Diese Taskforce soll neben der weiteren Aufklärung der einzelnen Vorwürfe gegen die Kreisverbände Frankfurt und Wiesbaden auch Empfehlungen für mögliche Konsequenzen erarbeiten. Das bezieht mögliche Veränderungen unserer Verbandsstruktur mit ein."


Die frühere SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin soll die Arbeitsgruppe leiten und parallel zu den Prüfungen durch den Bundesverband tätig sein, berichtete ein Sprecher.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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