Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Frankfurt: Stadt-Webseite nach Virus-Alarm wieder online

Hintergründe unklar  

Virus-Alarm hat IT-System von Frankfurt lahmgelegt

20.12.2019, 07:17 Uhr | dpa, t-online.de

Frankfurt: Stadt-Webseite nach Virus-Alarm wieder online. Der Römer: Das Rathaus von Frankfurt am Main ist ein Wahrzeichen der Stadt. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

Der Römer: Das Rathaus von Frankfurt am Main ist ein Wahrzeichen der Stadt. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

Nichts ging mehr: Ein Virus-Alarm hat das IT-System der Stadt Frankfurt lahmgelegt. Davon war nicht nur die Website der Stadt betroffen, sondern auch zahlreiche Angebote für Bürger. Doch es gibt Entwarnung.

Das IT-System der Stadt Frankfurt ist vorübergehend gesperrt gewesen. Die Technik sei aus Sicherheitsgründen am Mittwoch heruntergefahren worden, sagte IT-Dezernent Jan Schneider von der CDU am Donnerstag. Am Abend war das System wieder online.

"Hintergrund ist eine E-Mail mit Schadsoftware, die an einen Mitarbeiter geschickt wurde", erklärte er weiter. Offenbar war die Schadsoftware Emotet auf einem Rechner im Bürgeramt Fechenheim entdeckt worden.

Ob es sich um einen gezielten Angriff handelt, sei unklar, so Schneider. Dazu könne und wolle er derzeit nichts sagen. Das System ist am Donnerstag bereits wieder hochgefahren werden. Wegen der Komplexität hat das aber bis in die Abendstunden gedauert.

Zahlreiche Angebote betroffen

Zahlreiche Angebote und Serviceleistungen der Stadt waren von dem Ausfall betroffen. So waren Online-Angebote der Stadt nicht abrufbar und der Publikumsverkehr nicht möglich, teilte die Stadt in der Nacht zu Donnerstag auf Twitter mit. 

Bürger konnten zum Beispiel keine Ausweise beantragen. Fragen wurden nicht per E-Mail, sondern telefonisch beantwortet. Und auch die Internetseite "frankfurt.de" war seit Mittwochnachmittag offline.


Auch die hessische Stadt Bad Homburg war von der Schadsoftware Emotet betroffen, berichtete die "Frankfurter Rundschau". Auch dort ist das IT-System der Stadtverwaltung komplett lahmgelegt worden. Der Service der Stadt sei laut Sprecher bis Montag nur eingeschränkt nutzbar. Derzeit ist unklar, ob noch weitere hessische Städte betroffen sind.

Bereits Anfang der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Universität Gießen Opfer eines Hackerangriffs wurde. Alle IT-Systeme mussten runtergefahren werden, die Homepage sowie wichtige Service-Angebote für die Studierenden waren offline. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal