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Frankfurt am Main: Bundespolizei verhängt Waffenverbot an Silvester

Bahnhöfe und S-Bahn-Haltestellen  

Bundespolizei verhängt Waffenverbot an Silvester

20.12.2019, 11:44 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Bundespolizei verhängt Waffenverbot an Silvester. Der Frankfurter Hauptbahnhof von außen: Zum Jahreswechsel sind dort Waffen jeglicher Art verboten. (Quelle: imago images/R. Peters)

Der Frankfurter Hauptbahnhof von außen: Zum Jahreswechsel sind dort Waffen jeglicher Art verboten. (Quelle: R. Peters/imago images)

Weil die Zahl der Messerangriffe an Frankfurter Bahnhöfen in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist, sind dort Waffen jeglicher Art zum anstehenden Jahreswechsel verboten. Die Polizei will das verstärkt kontrollieren.

Zum Jahreswechsel richtet die Bundespolizei in Frankfurt Waffenverbotszonen in Bahnhöfen und Streckenabschnitten im Stadtgebiet ein. Bereits von 12.00 Uhr am Silvestertag bis um 09.00 Uhr am Neujahrsmorgen dürfen weder Schuss- und Schreckschusswaffen noch Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art mitgeführt werden, sagte ein Sprecher am Freitag. Es werde verstärkte Kontrollen der Bundespolizei geben. Wenn jemand trotz des Verbots Waffen mit sich führe, drohe ein Zwangsgeld von 250 Euro.

Bei den Waffenverbotszonen handele es sich um den Frankfurter Hauptbahnhof, die S-Bahn-Haltestellen Konstablerwache, Hauptwache, den Bahnhof Frankfurt-Höchst sowie die zwischen diesen Haltestellen verkehrenden S-Bahnen und Züge. Außerdem sei es verboten, auf Bahngelände Feuerwerkskörper "jeglicher Art" abzubrennen.

Verbot soll mehr Sicherheit bringen

Mit der Einrichtung der Waffenverbotszonen soll die Sicherheit der Reisenden und der Besucher von Silvesterveranstaltungen erhöht werden. Die Waffenverbotszonen wurden mit der gestiegenen Zahl von Gewalttaten auf Bahnanlagen begründet, bei denen vor allem Messer eingesetzt wurden. Gerade zum Jahreswechsel sei es in den vergangenen Jahren im Bereich der betroffenen Bahnhöfe und Bahnlinien zu vielen Gewalttaten mit häufig alkoholisierten Tätern gekommen.

Von den Regeln der Waffenverbotszone sind nicht nur Polizei, Zoll und Bundeswehr, sondern unter anderem auch Feuerwehr und Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Mitarbeiter von Gastronomiebetrieben oder Handwerker ausgenommen, die für ihre Arbeit beispielsweise Messer oder andere scharfe Gegenstände benötigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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