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Frankfurt am Main: AWO-Präsidium tritt nach Luxus-Affäre zurück

Luxusdienstwagen und hohe Löhne  

Präsidium der AWO Frankfurt tritt geschlossen zurück

20.12.2019, 14:34 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: AWO-Präsidium tritt nach Luxus-Affäre zurück. Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt: Gegen den Kreisverband ermittelt die Staatsanwaltschaft. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt: Gegen den Kreisverband ermittelt die Staatsanwaltschaft. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt steht seit Wochen in der Kritik wegen hoher Löhne und Luxusdienstwagen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nun hat das ehrenamtliche Präsidium Konsequenzen gezogen.

In der Affäre um überhöhte Gehälter und teure Dienstwagen bei der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist nun das komplette Präsidium des Kreisverbands zurückgetreten. "Ab sofort kann und muss die AWO Frankfurt reorganisiert werden. Wir haben die Weichen gestellt", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Ein neues Präsidium soll am 18. Januar 2020 für eine Übergangszeit bis Ende nächsten Jahres gewählt werden.

"Zweifelsohne sind im Kreisverband Frankfurt Fehler gemacht worden", hieß es. "Nach allem, was wir bis jetzt wissen, haben einzelne Personen, denen wir in der Vergangenheit vertrauten, wohl Maß und Mitte verloren." An den Bundesvorstand appellierte der Kreisverband, "kollegial und solidarisch die erforderlichen Prüfungen und Veränderungen zu unterstützen". Und: "Die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit muss unser gemeinsames Ziel sein."

Der Frankfurter AWO-Kreisverband steht bereits seit Wochen in der Kritik. Es laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt. Für Aufregung sorgen auch Berichte über Luxusdienstwagen, teure Hotelübernachtungen und ungewöhnlich hohe Gehälter für einige Mitarbeiter. Der langjährige Geschäftsführer Jürgen Richter war bereits vor zwei Wochen zurückgetreten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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