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Frankfurt am Main: Stadt feiert erste Erfolge im Kampf gegen illegale Wohnungen

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Frankfurt feiert erste Erfolge im Kampf gegen illegale Wohnungen

02.01.2020, 08:24 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Stadt feiert erste Erfolge im Kampf gegen illegale Wohnungen. Ein Schlüssel mit der Aufschrift "Ferienwohnung" hängt an einer Wohnungstür (Symbolbild): Die Stadt Frankfurt geht verstärkt gegen illegale Wohnungen vor. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)

Ein Schlüssel mit der Aufschrift "Ferienwohnung" hängt an einer Wohnungstür (Symbolbild): Die Stadt Frankfurt geht verstärkt gegen illegale Wohnungen vor. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Die Stadt Frankfurt geht von 3.000 unangemeldeten Wohnungen in der Stadt aus und fahndet gezielt nach diesen. Einen Teil konnte sie bereits für den Wohnungsmarkt zurückgewinnen.

Wenige Monate nach Bekanntgabe von Maßnahmen gegen illegale Residenzwohnungen meldet die Stadt Frankfurt erste Ergebnisse. Insgesamt 341 Wohnungen mit 8.500 Quadratmetern hätten für den Markt zurückgewonnen werden können, teilte das Planungsdezernat auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Ende Oktober 2019 hatte Dezernent Mike Josef (SPD) angekündigt, gegen Anbieter von nicht genehmigten, tage- oder wochenweise vermieteten, möblierten Wohnungen vorzugehen.

Insgesamt rechnet die Stadt mit rund 3.000 unangemeldeten "Businessapartments" oder "Residenzapartments" etwa für Monteure oder Touristen. Anbietern drohen Bußgelder von 50.000 bis 100.000 Euro oder mehr sowie Gewinnabschöpfung. Mitarbeiter der Bauaufsicht fahnden gezielt nach entsprechenden Angeboten im Internet.

Frankfurt kämpft gegen illegale Ferienwohnungen 

Auch gegen illegale Ferienwohnungen geht die Frankfurter Bauaufsicht weiter vor. Im Jahr 2019 seien 103 ungenehmigte Angebote ausgemacht worden. Abgeschlossen seien die Verfahren im Fall von 26 Wohneinheiten mit insgesamt 1.700 Quadratmetern, die nun wieder dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stünden. Seit 2018 gilt in Frankfurt eine Ferienwohnungssatzung, die den erlaubten Zeitraum auf acht Wochen pro Jahr einschränkt.

Der "Mieterbund Hessen" begrüßt das Vorgehen. "Die Stadt hat keine andere Möglichkeit, es fehlen einfach sehr, sehr viele Wohnungen", sagte Verbandsdirektorin Eva-Maria Winckelmann. Sie forderte, dass weitere Städte prüfen, ob sich eine Ferienwohnungssatzung lohnen könne – darunter Darmstadt, Offenbach und Wiesbaden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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