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Frankfurt am Main: Kein Coronavirus bei getesteten Patienten an Uniklinik

Patienten besorgt  

Uniklinik gibt Entwarnung bei Coronavirus-Verdachtsfällen

27.01.2020, 10:36 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Kein Coronavirus bei getesteten Patienten an Uniklinik. Das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main: Mehrere Patienten wurden auf das Coronavirus untersucht. (Quelle: imago images/Ralph Peters/Archiv)

Das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main: Mehrere Patienten wurden auf das Coronavirus untersucht. (Quelle: Ralph Peters/Archiv/imago images)

Mehrere Patienten haben in den vergangenen Tagen die Frankfurter Uniklinik aufgesucht. Sie befürchteten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. Jetzt gibt es Gewissheit.

Die Uniklinik in Frankfurt hat mehrere Patienten untersucht, die eine Ansteckung mit dem Coronavirus befürchtet haben. Alle Tests seien aber negativ gewesen, teilte eine Sprecherin der Klinik am Montag mit. "Bei keinem dieser Patienten konnte bisher das neue Coronavirus nachgewiesen werden." Nach Angaben der Sprecherin hatte sich in den vergangenen Tagen eine geringe Zahl von Patienten mit dem Verdacht auf eine Infektion mit der neuartigen Lungenkrankheit vorgestellt, etwa weil sie einen Bezug zum Risikogebiet und Symptome gezeigt hatten.

Die Patienten werden nach Angaben der Uniklinik isoliert – ein Standardverfahren in solchen Fällen. Es stehe ein spezielles Diagnoseverfahren zur Verfügung, das die Abklärung von Verdachtsfällen "innerhalb kürzester Zeit" ermögliche. Zuvor hatten darüber mehrere Medien berichtet.

Institut: Deutschland ist vor Coronavirus geschützt

Von dem Ausbruch des Virus ist insbesondere China betroffen, wo die Zahl der Toten auf 80 und die der bestätigten Infektionen auf rund 2.700 stieg. Bestätigte Fälle gibt es unter anderem in den USA, Frankreich, Thailand, Japan, Singapur und Australien.

Deutschland ist nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) gut vor dem neuen Coronavirus geschützt. An Flughäfen, wo das Virus eingeschleppt werden könnte, sei man dank stetiger Übungen "sehr gut gewappnet", sagte der Präsident des RKI, Lothar Wieler, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

Falls das Virus nach Deutschland eingeschleppt werden sollte, sei es wichtig, dies früh zu erkennen. Die Gefahr für die deutsche Bevölkerung durch das Virus sei weiter "sehr gering".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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