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Neuer Rauchraum für Abhängige im Frankfurter Bahnhofsviertel

Frankfurt am Main  

Neuer Rauchraum für Abhängige im Frankfurter Bahnhofsviertel

11.02.2020, 16:11 Uhr | dpa

Neuer Rauchraum für Abhängige im Frankfurter Bahnhofsviertel. Heroin wird auf einem Löffel gekocht

Über der Flamme eines Feuerzeuges wird Heroin auf einem Löffel gekocht. Foto: Boris Roessler/dpa (Quelle: dpa)

Die Stadt Frankfurt hat einen neuen Konsumraum finanziert, in dem Abhängige unter hygienischen Bedingungen ihr mitgebrachtes Heroin und Crack rauchen können. "Damit haben wir ein weiteres Angebot geschaffen, um drogenabhängige Menschen im Bahnhofsviertel von der Straße zu holen, den öffentlichen Crackkonsum einzuschränken und gleichzeitig Heroinabhängigen einen risikoärmeren Konsum zu ermöglichen", erklärte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Dienstag.

Bereits seit längerer Zeit gebe es im "La Strada", dem Drogenhilfezentrum der Aids-Hilfe, einen Raum für den intravenösen Konsum. Der neue Rauchraum umfasse nun sechs zusätzliche Plätze. In den Ausbau, der auch ein erweitertes Beratungsangebot umfasst, habe die Stadt mit 35 000 Euro gesteckt. Um das Risiko zu reduzieren, sich beim Spritzen mit HIV oder Hepatitis zu infizieren, werde von der Drogenhilfe empfohlen, vom intravenösen Heroinkonsum aufs Rauchen umzusteigen, hieß es.

1994 wurde in Frankfurt der erste offizielle Druckraum geöffnet. Zuletzt hatte sich Kritik vor allem im Bahnhofsviertel gehäuft, wegen Ansammlungen von Schwerstabhängigen und wegen Drogenhandels vor und in der Nähe der Konsumräume.

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