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Mann nach Attacke auf Hundehalter dauerhaft in Psychiatrie

Frankfurt am Main  

Mann nach Attacke auf Hundehalter dauerhaft in Psychiatrie

14.02.2020, 15:33 Uhr | dpa

Nach einem Angriff auf einen Hundehalter ist ein 24 Jahre alter Mann am Freitag dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht worden. Das Landgericht Frankfurt ging bei dem Vorfall vom Dezember 2018 in Frankfurt-Kalbach von einem versuchten Totschlag aus, für den der Beschuldigte aufgrund seiner schizophrenen Erkrankung nicht regulär belangt werden könne. Bereits im Vorfeld hatten sich die Staatsanwaltschaft und auch der Verteidiger für die Unterbringung ausgesprochen. (AZ 3290 Js 259327/18)

Der Hundehalter war beim abendlichen Gassigehen mit seinem Mops in der Nähe seines Wohnhauses plötzlich von dem Mann attackiert worden. Mindestens vier Mal schlug er ihm laut Staatsanwaltschaft mit einer kiloschweren Hantel auf den Hinterkopf. Ein Sachverständiger ging von einer "potenziellen Lebensgefahr" aus, in die der 58-Jährige geraten sei. Kurz nach dem Vorfall wurde der Täter festgenommen. Laut Urteil hatte ihm wegen seiner schweren psychischen Erkrankung "die Einsichtsfähigkeit in das Unrecht seiner Tat gefehlt". Weil trotz diverser Therapiefortschritte nach wie vor eine große Gefahr erheblicher Straftaten von ihm ausgehe, sei die stationäre Unterbringung des Mannes geboten. Das Urteil ist rechtskräftig.

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