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Coronavirus: Solidaritätsaktion für Chinesen in Frankfurt geplant

Krise macht sich bemerkbar  

Solidaritätsaktion für Chinesen in Frankfurt geplant

26.02.2020, 11:59 Uhr | AFP, t-online.de

Coronavirus: Solidaritätsaktion für Chinesen in Frankfurt geplant. Chinesische Touristinnen in Frankfurt mit Schutzmasken: Die Zahl der Reisenden aus Chinesen ist laut Händlern deutlich zurückgegangen. (Quelle: imago images/Ralph Peters/Archiv)

Chinesische Touristinnen in Frankfurt mit Schutzmasken: Die Zahl der Reisenden aus Chinesen ist laut Händlern deutlich zurückgegangen. (Quelle: Ralph Peters/Archiv/imago images)

In Frankfurt wollen Vertreter des Konfuzius-Instituts und zweier Ministerien wegen Corona mit Passanten ins Gespräch kommen. Damit sollen chinesische Mitbürger unterstützt werden.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus richten hessische Institutionen in Frankfurt am Main eine Solidaritätsaktion mit Chinesen aus. Das Konfuzius-Institut an der Goethe-Universität in Frankfurt organisiert die Aktion mit Unterstützung des hessischen Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums. Vertreter der Institutionen wollen am Donnerstag und Freitag in der Frankfurter Innenstadt mit Passanten über das Virus sprechen.

Thematisiert werden sollen auch die Auswirkungen bis nach Deutschland und auf die örtliche chinesische Gemeinschaft. Die Vertreter des Sprachinstituts und der Ministerien wollen außerdem Informationsmaterialien an die Passanten verteilen. Zielgruppe seien Chinesen, "denen wir mit der Aktion unsere Unterstützung ausdrücken möchten", teilte das Wirtschaftsministerium mit. Die Aktion richtet sich demnach auch an die "einheimische Bevölkerung, bei der wir um Solidarität werben möchten".

Chinesische Mitbürger in Frankfurt ziehen sich zurück

Das Wirtschaftsministerium erklärte, die Krise rund um die Verbreitung des Virus mache sich auch in Frankfurt und der Region bemerkbar. Chinesische Mitbürger zögen sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück, mieden Menschenansammlungen und sagten Veranstaltungen ab. 

Auch der Frankfurter Einzelhandel spürt die Folgen, berichtet die "FAZ". Nur noch wenige chinesische Touristen kommen derzeit in die Geschäfte der Altstadt, Händler sprechen von deutlichen Umsatzeinbußen. Das Coronavirus halte viele Chinesen vom Reisen ab. 

"Coronavirus nicht so dramatisch wie Grippe"

Die Stadt selbst beschwichtigt, was mögliche Infektionen betrifft. "Das neue Coronavirus ist nicht so dramatisch wie die Grippe", zitiert die "Frankfurter Rundschau" den Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk. Außerdem sei die medizinische Versorgung in der Uniklinik gut.

Experten des Gesundheitsamts und der Uniklinik begleiteten Anfang Februar die mehr als 120 ausgeflogenen Deutschen aus Wuhan. Keiner der Reisenden hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. 

Verwendete Quellen:

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