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Coronavirus: voraussichtlich stagnierende Übernachtungszahl

Frankfurt am Main  

Coronavirus: voraussichtlich stagnierende Übernachtungszahl

26.02.2020, 15:28 Uhr | dpa

Coronavirus: voraussichtlich stagnierende Übernachtungszahl. Fachwerkgebäudeauf dem Frankfurter Römerberg

Die Fachwerkgebäude der Ostzeile auf dem Frankfurter Römerberg spiegeln sich in einer Wasserpfütze. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Stadt Frankfurt rechnet im laufenden Jahr wegen des neuartigen Coronavirus bestenfalls mit einer stagnierenden Übernachtungszahl. Die Auswirkungen der Epidemie seien aktuell sowohl bei Privatübernachtungen als auch bei Geschäftsreisenden spürbar, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus+Congress GmbH am Mittwoch.

Als Prognose für das laufende Jahr wolle man bei den Übernachtungen dennoch im zweistelligen Millionenbereich bleiben. 2019 waren 10,8 Millionen Übernachtungen gezählt worden - der zehnte Rekord in Folge. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) fügte hinzu, man plane nicht für einen Rückgang. "Es ist eine Situation, mit der wir umgehen müssen."

Sorgen bereiten insbesondere ausbleibende Messegäste, die geschätzt ein rundes Drittel aller Übernachtungen buchen. Am Montag hatte die Frankfurter Messegesellschaft die für März geplante Bau-Fachmesse "Light & Building" verschoben. Sie soll nun zwischen Mitte und Ende September stattfinden. Bei der großen Konsumgütermesse Ambiente im Februar waren weniger Fachbesucher als üblich gekommen.

Im Jahr 2019 war die Anzahl an Übernachtungen mit knapp 10,8 Millionen im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) mitteilte. Zum ersten Mal hatten damit mehr als sechs Millionen Touristen innerhalb eines Jahres in Frankfurt übernachtet.

Mehr als die Hälfte der Touristen, nämlich 3,6 Millionen Gäste, sei 2019 aus dem deutschen Inland gekommen. Aus dem Ausland (2,5 Millionen Touristen) waren insbesondere US-Amerikaner (444 788 Gäste), Chinesen (193 978 Gäste) und Briten (181 366 Gäste) in die Mainmetropole gereist.

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