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Frankfurt am Main: Wohnen wird noch teurer

Kein Ende des Booms  

Wohnen in Frankfurt wird noch teurer

09.03.2020, 14:34 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Wohnen wird noch teurer. Ein Mann blickt von einem Hochhaus auf die Frankfurter Skyline: Das Wohnen in der Stadt wird sich laut einer aktuellen Erhebung weiter verteuern.  (Quelle: dpa/Boris Roessler)

Ein Mann blickt von einem Hochhaus auf die Frankfurter Skyline: Das Wohnen in der Stadt wird sich laut einer aktuellen Erhebung weiter verteuern. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Obwohl in Frankfurt Zehntausende neue Wohnungen gebaut worden sind, reicht es nicht, um den Bedarf zu decken. Das macht sich weiterhin auf dem Immobilienmarkt bemerkbar.

Wohnen in Frankfurt wird sich für die Menschen nach Einschätzung der Deutschen Bank weiter verteuern. Preise und Mieten in Hessens größter Stadt dürften zulegen, auch wenn es erste Anzeichen für ein verhalteneres Wachstum gebe, heißt es in einer Studie der Bank vom Montag. Der Wohnungsmangel in Frankfurt nehme eher zu als ab, während die Stadt mit Zuwanderung aus dem In- und Ausland viele Einwohner gewinne. Zugleich sei die Arbeitslosigkeit gering und der Anteil von Akademikern hoch. "Es dürfte noch Jahre dauern, bis in Frankfurt Leerstände entstehen und der Preisdruck zurückgeht", meinen die Autoren.

Seit 2009 sei Wohnraum für gut 60.000 Menschen entstanden, die Einwohnerzahl in Frankfurt stieg aber noch stärker um mehr als 90.000. Angesichts eines prognostizierten Bevölkerungswachstums auf über 870.000 Menschen im Jahr 2040 werde Wohnraum für rund 60.000 weitere Haushalte gebraucht. Der Neubau komme aber nur langsam in Schwung. Ein Ende des Booms sei daher "nicht abzusehen".

In Anbetracht der Kosten für Einfamilienhäuser von fast einer Million Euro dürften viele Menschen verstärkt Reihenhäuser nachfragen. Das könnte laut der Studie erklären, warum sich Reihenhäuser über mehrere Jahre hinweg um zehn Prozent oder mehr verteuerten, während sich die Dynamik bei Einfamilienhäusern kontinuierlich abgeschwächt habe.

Bei den Mieten zeichne sich eine Beruhigung ab, wenn auch auf hohem Niveau: 2019 kletterten die Mieten bei Wiedervermietung laut Deutscher Bank um 3,7 Prozent nach einem Plus von fast 5 Prozent 2018 und 7 Prozent im Jahr 2017. Hier könne die Mietpreisbremse gewirkt haben. Die Mieten für den Erstbezug zögen hingegen wieder kräftiger an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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