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Frankfurter Flughafen: Fraport befürchtet Gewinnrückgang - wegen Corona

Passagierzahl könnte sinken  

Fraport befürchtet wegen Corona Gewinnrückgang

13.03.2020, 08:16 Uhr | dpa

Frankfurter Flughafen: Fraport befürchtet Gewinnrückgang - wegen Corona. Eine Passagiermaschine der Lufthansa startet auf dem Frankfurter Flughafen hinter Baukränen: Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet mit Gewinnrückgängen. (Quelle: dpa/Arne Dedert/Archivbild)

Eine Passagiermaschine der Lufthansa startet auf dem Frankfurter Flughafen hinter Baukränen: Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet mit Gewinnrückgängen. (Quelle: Arne Dedert/Archivbild/dpa)

Der Flughafenbetreiber Fraport hat im vergangenen Jahr seine Gewinne steigern können. Doch für 2020 ist das Unternehmen weniger zuversichtlich. 

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport stellt sich wegen der Flugstreichungen infolge der Coronavirus-Krise in diesem Jahr auf einen deutlichen Gewinnrückgang ein. "Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass sich die starken Verkehrsrückgänge in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen, ohne dass wir Ausmaß und Dauer der Rückgänge verlässlich abschätzen können", sagte Vorstandschef Stefan Schulte am Freitag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt.

Eine konkrete Prognose könne er daher derzeit nicht abgeben. Die Passagierzahl in Frankfurt werde 2020 voraussichtlich deutlich sinken. Umsatz und Gewinn dürften daher ebenfalls deutlich zurückgehen.

Umsatz stieg zuletzt um 6,5 Prozent

Im abgelaufenen Jahr steigerte Fraport seinen Umsatz um 6,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 4,5 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre ein Gewinn von 421 Millionen Euro und damit elf Prozent weniger als im Vorjahr. Damals hatte ein Sonderertrag den Überschuss nach oben getrieben.

Die Anteilseigner – allen voran das Land Hessen und die Stadt Frankfurt – sollen je Aktie wie im Vorjahr eine Dividende von zwei Euro erhalten. Der Vorstand will die Ausschüttung trotz des nun erwarteten Gewinneinbruchs auch für 2020 stabil halten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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