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Corona in Frankfurt: Polizei stellt wenig Verstöße gegen Kontaktverbot fest

Maßnahme wegen Coronavirus  

Frankfurter Polizei stellt wenig Verstöße gegen Kontaktverbot fest

26.03.2020, 18:43 Uhr | dpa

Corona in Frankfurt: Polizei stellt wenig Verstöße gegen Kontaktverbot fest. Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen (Symbolbild): In Frankfurt kontrolliert die Polizei Parks und gastronomische Einrichtungen. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen (Symbolbild): In Frankfurt kontrolliert die Polizei Parks und gastronomische Einrichtungen. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Rund um die Uhr ist die Frankfurter Polizei im Einsatz, um Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zu überprüfen. Die Bilanz fällt bisher positiver auf als erwartet. 

Laut Frankfurter Stadtpolizei halten sich die meisten Menschen in Hessens größer Kommune inzwischen an die Kontakt-Einschränkungen wegen des Coronavirus. Die Beamten hoffen aber auf einen baldigen Bußgeldkatalog der Landesregierung, wie ihn etwa Nordrhein-Westfalen beschlossen hat. "Nur so können Verstöße entsprechend konsequent geahndet und die Einhaltung der Maßnahmen auch auf längere Zeit sichergestellt werden", berichtete das Ordnungsamt am Donnerstag.

Seit Mittwoch vergangener Woche überprüfen die Beamten rund um die Uhr Geschäfte, Gaststätten und Grünflächen. Täglich würden zwischen 600 und 700 Einrichtungen kontrolliert. "Nachdem zu Beginn der neuen Verordnungen mit etwa 25 Prozent noch eine recht hohe Zahl an Verstößen verzeichnet wurden, zeigt sich mittlerweile, dass sich die Mehrheit der Menschen an die neuen Regeln hält", berichtete das Ordnungsamt. "Frankfurt hat den Ernst der Lage erkannt", lobte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Tendenz ist fallend

Zwei Drittel der Kontrollen seien im Einzelhandel und in der Gastronomie durchgeführt worden. Zu Beginn sei "eine Vielzahl" an Verstößen festgestellt worden, aktuell seien es täglich etwa 20 bis 25 Zuwiderhandlungen im Gastronomiebereich, bei den Gewerbebetrieben 40 bis 45. "Die Tendenz ist fallend."

Das verbleibende Drittel bezieht sich auf Grünanlagen. Auch hier hätten sich zunächst viele Menschen nicht an die Regelungen gehalten. "Kleinere Gruppen von fünf bis zehn Personen, aber auch große Menschenmengen von bis zu 200 Personen mussten ermahnt werden." Seitdem ein deutschlandweites Kontaktverbot gilt, seien aber deutlich weniger Menschen in Gruppen in Parks anzutreffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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