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Mitarbeiter der Drogenhilfe beklagen "unhaltbare Zustände"

Frankfurt am Main  

Mitarbeiter der Drogenhilfe beklagen "unhaltbare Zustände"

30.03.2020, 16:11 Uhr | dpa

Mitarbeiter der Drogenhilfe beklagen "unhaltbare Zustände". Spritzbesteck

Spritzbestecke für den Konsum von Drogen. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mitarbeiter der Integrativen Drogenhilfe in Frankfurt haben in einem offenen Brief an den Frankfurter Oberbürgermeister und den Gesundheitsdezernenten "unhaltbare Zustände" in den Drogenhilfe-Einrichtungen beklagt. Im Konsumraum in Frankfurter Bahnhofsviertel, wo gebrauchte Spritzen gegen saubere getauscht werden können, werde regelmäßig der Sicherheitsabstand unterschritten. Auch fehlten Schutzvorrichtungen aus Plexiglas.

Für Mitarbeiter, die im Fall einer Überdosierung Drogenabhängige beatmen, gebe es keine Schutzkleidung. Zudem sei es den Mitarbeitern nicht möglich, den empfohlenen Mindestabstand einzuhalten. Viele Mitarbeiter seien am "Rand der psychischen Belastbarkeit - zumal wir uns durch unsere Arbeit tagtäglich einem extrem hohen Infektionsrisiko aussetzen", hieß es in dem am Montag veröffentlichten Schreiben.

In dem Brief appellierten die Mitarbeiter, Kollegen im Alter von 60 Jahren oder mehr oder mit Vorerkrankungen sofort von der Arbeit freizustellen. Maßnahmen müssten getroffen werden, damit sich das Virus "nicht wie ein Lauffeuer im Bahnhofsviertel und darüber hinaus verbreiten kann".

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