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Frankfurt am Main: Polizei geht gegen Aktivisten vor

Menschenkette am Mainufer  

Polizei geht gegen Aktivisten in Frankfurt vor

06.04.2020, 07:30 Uhr | dpa

Frankfurt am Main: Polizei geht gegen Aktivisten vor. Eine Frau steht mit Abstand zu den anderen Demonstranten am Frankfurter Mainufer mit einem Plakat mit der Aufschrift "Corona tötet - Grenzen auch: Die Polizei ging gegen die Kundgebung vor.  (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Eine Frau steht mit Abstand zu den anderen Demonstranten am Frankfurter Mainufer mit einem Plakat mit der Aufschrift "Corona tötet - Grenzen auch: Die Polizei ging gegen die Kundgebung vor. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

In Frankfurt haben Hunderte Menschen für die Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland demonstriert und eine Menschenkette gebildet. Die Polizei schreitete ein.

Bei einer Aktion für die Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland am Frankfurter Mainufer hat die Polizei am Sonntag eingegriffen und zwölf Personen vorläufig festgenommen. Rund 250 bis 300 Teilnehmer hätten am nördlichen Ufer nahe des Eisernen Stegs einen Menschenkette gebildet, berichtete ein Polizeisprecher. Es sei darauf hingewiesen worden, dass die Einhaltung des in der Corona-Krise vorgeschriebenen Mindestabstands bei solchen Veranstaltungen nicht kontrollierbar sei.

Nachdem Platzverweise ignoriert worden seien, seien Personalien von Teilnehmern festgestellt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Dafür seien Teilnehmer von Polizisten über die Straße geleitet worden.

Demonstrantinnen stehen bei einem Protest des Netzwerks „Seebrücke“ mit Abstand am Frankfurter Mainufer: Mit Markierungen am Boden sollte der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)Demonstrantinnen stehen bei einem Protest des Netzwerks „Seebrücke“ mit Abstand am Frankfurter Mainufer: Mit Markierungen am Boden sollte der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden.

Eine Sprecherin der Initiative "Seebrücke" sagte, bei der Menschenkette sei der gebotene Abstand eingehalten worden. Auf dem Boden seien extra Markierungen angebracht gewesen, es habe sich auch jeder daran gehalten, dennoch sei die Polizei eingeschritten. Viele Teilnehmer hätten zudem Mundschutz getragen.

Die Menschenkette war Teil des bundesweiten Aktionstages unter dem Motto "LeaveNoOneBehind". In Berlin löste die Polizei eine im Zusammenhang damit stehende, nicht genehmigte Versammlung am Brandenburger Tor auf, dort war von rund 100 Teilnehmern die Rede.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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