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Frankfurt: Wasserleitung sollte regelmäßig genutzt werden

Bildung von Bakterien und Keimen  

Wasserleitung sollte regelmäßig genutzt werden

27.04.2020, 13:04 Uhr | dpa

Frankfurt: Wasserleitung sollte regelmäßig genutzt werden. Eine Hand betätigt einen Wasserhahn (Symbolbild): Wasserleitungen sollten regelmäßig genutzt werden, sonst bilden sich vermehrt Bakterien und Keime. (Quelle: imago images/Petra Schneider)

Eine Hand betätigt einen Wasserhahn (Symbolbild): Wasserleitungen sollten regelmäßig genutzt werden, sonst bilden sich vermehrt Bakterien und Keime. (Quelle: Petra Schneider/imago images)

Viele Gebäude stehen derzeit wegen der Corona-Krise leer. Frankfurter Gesundheitsexperten raten nun, dort regelmäßig das Wasser anzustellen. Sonst drohen Krankheiten.

Ob Büros, Hotels oder Fitnessstudios: Im Zuge der Corona-Krise bleiben zahlreiche Gebäude und Flächen leer. Um die Bildung von Bakterien wie Legionellen zu verhindern, haben Gesundheitsexperten dazu geraten, Wasserleitungen regelmäßig zu nutzen. Geschehe dies nicht, "besteht immer die Möglichkeit eines mikrobiologischen Wachstums", teilte das Gesundheitsamt Frankfurt mit. So könne es "in aktuell nicht genutzten Liegenschaften zu einer vermehrten Legionellenbildung kommen".

Das hessische Gesundheitsministerium rät ebenfalls zu einer regelmäßigen Nutzung der Wasserleitungen, "mindestens alle sieben Tage, besser alle drei Tage". "Der bestimmungsgemäße Betrieb der Trinkwasser-Installation kann beispielsweise durch regelmäßiges Öffnen aller Wasserhähne oder auch durch Spülarmaturen automatisch sichergestellt werden", hieß es.

Auch bei der R+V Versicherung bleiben derzeit viele Büroflächen ungenutzt. Von den bundesweit rund 16.000 Mitarbeitern arbeiteten aktuell mehr als 90 Prozent im Homeoffice. Jedoch würden Hausmeister und Haustechniker dafür sorgen, dass die Haustechnik laufe, sagte eine Sprecherin des Konzerns in Wiesbaden. "Unerlässlich ist in der Tat, dass die Leitungen regelmäßig gespült werden, wenn – wie derzeit – ein Gebäude nur wenig genutzt wird, damit sich dort keine Keime ablagern."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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