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Keine Abstiegsangst: Eintracht-Coach will "ruhig bleiben"

Frankfurt am Main  

Keine Abstiegsangst: Eintracht-Coach will "ruhig bleiben"

29.05.2020, 14:27 Uhr | dpa

Keine Abstiegsangst: Eintracht-Coach will "ruhig bleiben". Adi Hütter

Adi Hütter, Cheftrainer von Eintracht Frankfurt. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ist die Eintracht dem Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga gewachsen? Noch haben die Frankfurter diesen Beweis nicht geliefert. Im nächsten Geisterspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Wolfsburg ist das Team von Adi Hütter gefordert, den Abwärtstrend mit sechs Partien ohne Sieg zu stoppen. Nach dem 3:3 unter der Woche gegen den SC Freiburg kämpft der Club weiter mit der unerwarteten prekären Situation. "Angst habe ich jetzt nicht, aber Respekt vor der Situation schon. Sonst wäre man auch fehl am Platz. Wenn Sie mich fragen, ob ich das kenne, sage ich nein", gestand Adi Hütter in einem "Bild"-Interview.

"Ich möchte auch nicht der Trainer sein, der Abstiegskampf gut kennt. Feuerwehrmann möchte ich nie werden", ergänzte der 50-Jährige vor dem Duell mit seinem österreichischen Kollegen Oliver Glasner. Dessen Team hatte zuletzt mit einem 4:1-Sieg in Leverkusen überrascht. "Viel Power, viel Punch", so Hütter am Freitag in einer Videoschalte mit Journalisten, habe Wolfsburg da gezeigt. Für sein Team forderte er: "Wir müssen trotz allem weiter ruhig bleiben, Souveränität ausstrahlen und an uns glauben."

Noch vor zwei Wochen war Sportdirektor Bruno Hübner davon überzeugt, "dass wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben werden". Mittlerweile steht die Eintracht aber nur noch einen Punkt Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz. Immerhin sechs Zähler sind es zum Tabellenvorletzten Bremen, wo die Hessen am Mittwoch zum Nachholspiel antreten. Seit dem 5:0 gegen den FC Augsburg am 7. Februar haben die Frankfurter nicht mehr gewonnen.

"Jetzt ist es wichtig, dass wir mal wieder zu Null spielen und drei Punkte mitnehmen", forderte Mittelfeldspieler Timothy Chandler nach dem frustrierenden Remis gegen Freiburg. Insgesamt 21 Gegentore kassierte die Eintracht in den vergangenen sechs Spielen. Der erkrankte Innenverteidiger David Abraham ist wieder im Mannschaftstraining und könnte den gesperrten Ex-Leipziger Stefan Ilsanker ersetzen.

Die Relegation will sich die Eintracht natürlich ersparen: 2016 musste sie nach dem 1:1 im Hinspiel gegen den 1. FC Nürnberg mächtig zittern, ehe der Klassenerhalt mit dem 1:0-Sieg beim Club dann gesichert war. Der Europa League-Halbfinale des vergangenen Jahres ist eigentlich darauf ausgerichtet, in der Bundesliga zu expandieren - zu Beispiel mit dem 35 Millionen Euro teuren Campus-Neubau und dem geplanten Ausbau der Commerzbank-Arena.

"Meine Ansprüche sind immer, sich nach oben zu orientieren. Trotz allem gibt es noch immer die Chance, uns aus dieser Tabellenregion zu entfernen. Nun ist es wichtig, dass wir überzeugt sind, es zu schaffen und keine Angst zu bekommen", sagte Hütter.

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