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Frankfurt: Warnstreik im öffentlichen Dienst am Donnerstag

In Krankenhäusern und Pflegeheimen  

Warnstreik im öffentlichen Dienst – auch Frankfurt betroffen

22.09.2020, 15:18 Uhr | dpa

Frankfurt: Warnstreik im öffentlichen Dienst am Donnerstag. Logo der Gewerkschaft Verdi (Symbolbild): Die Gewerkschaft hat Angestellte im öffentlichen Dienst für Donnerstag zu Warnstreiks in Frankfurt und anderen Städten in Hessen aufgerufen. (Quelle: dpa/Patrick Seeger)

Logo der Gewerkschaft Verdi (Symbolbild): Die Gewerkschaft hat Angestellte im öffentlichen Dienst für Donnerstag zu Warnstreiks in Frankfurt und anderen Städten in Hessen aufgerufen. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Die Gewerkschaft Verdi will weiter im Öffentlichen Dienst streiken – auch Frankfurt ist dieses Mal betroffen. Besonders viele Beschäftige in Krankenhäusern und Pflegeheimen wollen die Arbeit niederlegen.

Verdi streikt weiter – am Donnerstag zum ersten Mal auch in Frankfurt. Der Schwerpunkt liege dabei auf Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und einzelnen Trägern der sozialen Arbeit in Hessen, teilte Verdi am Dienstag mit.

Die Arbeit niederlegen sollen Beschäftigte von Einrichtungen in Frankfurt, Offenbach, Friedberg und Bad Nauheim. Gestreikt werden soll am 26. September den gesamten Tag lang – von der Früh- bis zur Spätschicht. In Frankfurt ist für den Vormittag ein Demonstrationszug geplant. Zuvor hatte Hit Radio FFH über den bevorstehenden Warnstreik berichtet.

Notfallversorgung eingerichtet

"In den Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen ist die Notfallversorgung sichergestellt. Geplante Operationen könnten verschoben werden", teilte die Gewerkschaft mit. In mehreren Bundesländern hatten am Dienstag die angekündigten Warnstreiks begonnen.

Die Gewerkschaft Verdi will damit ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Verhandelt wird über die Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigten. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden.

Sie fordern eine Laufzeit von zwölf Monaten, die kommunalen Arbeitgeber wollen eine längere Laufzeit. Die zweite Verhandlungsrunde war am Wochenende in Potsdam ohne Annäherung zu Ende gegangen. Bund und Kommunen hatten dort noch kein Angebot vorgelegt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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