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Frankfurt: Warnstreik könnte U- und Straßenbahnen treffen

Genug Alternativen für Pendler  

Warnstreik könnte U- und Straßenbahnen in Frankfurt treffen

25.09.2020, 17:02 Uhr | dpa

Frankfurt: Warnstreik könnte U- und Straßenbahnen treffen. Ein Straßenbahn fährt über die Ignatz-Bubis-Brücke (Symbolbild): Die Stadt Frankfurt rechnet mit Einschränkungen im ÖPNV wegen der Warnstreiks von Verdi. (Quelle: dpa)

Ein Straßenbahn fährt über die Ignatz-Bubis-Brücke (Symbolbild): Die Stadt Frankfurt rechnet mit Einschränkungen im ÖPNV wegen der Warnstreiks von Verdi. (Quelle: dpa)

Die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr könnten auch Bürger und Bürgerinnen in Frankfurt treffen. Die Stadt rechnet mit Einschränkungen bei den U- und Straßenbahnlinien.

Nach der Ankündigung bundesweiter Warnstreiks rechnet Frankfurt am kommenden Dienstag mit massiven Einschränkungen bei den U- und Straßenbahnen. Es sei damit zu rechnen, dass ab etwa 3 Uhr für 24 Stunden alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien betroffen seien, erklärte die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiq am Freitag. Dies werde "viele Fahrgäste schmerzhaft treffen".

S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien würden planmäßig verkehren, so dass sie als Alternative genutzt werden könnten. Fahrgästen wurde empfohlen, möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen.

Verdi hält Streik-Details zurück

Gesicherte Informationen habe man allerdings noch nicht, erklärte traffiq: "Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern." Man werde im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell informieren.

Die Gewerkschaft Verdi wollte sich am Freitag noch nicht zur Frage äußern, was sie in Hessen plant. Sie hat zu bundesweiten Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) aufgerufen, um einen Tarifvertrag für alle Beschäftigten durchzusetzen. Die Arbeitgeber lehnten dies ab. Derzeit laufen in allen 16 Bundesländern Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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