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Frankfurt prüft Standorte für mögliche neue Hochhäuser

Neue Türme für "Mainhattan"  

Frankfurt prüft Standorte für Hochhäuser

21.10.2020, 06:36 Uhr | dpa

Frankfurt prüft Standorte für mögliche neue Hochhäuser. Frankfurter Skyline in der Abenddämmerung (Symbolbild): In der Stadt sollen neue Hochhäuser gebaut werden. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Frankfurter Skyline in der Abenddämmerung (Symbolbild): In der Stadt sollen neue Hochhäuser gebaut werden. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Das Frankfurter Bankenviertel könnte noch größer und höher werden. Die Stadt prüft gerade mögliche Standtorte für neue Hochhäuser. Dabei gehen die Städtebauer nach einem besonderen Plan vor.

Wo könnten langfristig in Frankfurt neue Hochhäuser entstehen? Die Stadt arbeitet derzeit an der Fortschreibung des sogenannten Hochhausentwicklungsplans aus dem Jahr 2008. Ziel sei, Standorte für neue Türme vorzuschlagen, sagte ein Sprecher des Planungsdezernats. Als einen ersten Schritt hat die Stadt Untersuchungsräume definiert, also Gebiete, in denen weitere Hochhäuser gebaut werden können. Zudem wurden laut Planungsdezernat zwei Büros aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung mit der Prüfung von Standorten beauftragt.

Bei den ausgewählten Gebieten handelt es sich um das Bankenviertel, das westliche nördliche Mainufer sowie Gebiete im Ostend. Das Messegelände mit dem Europaviertel, wo aktuell mehrere Hochhäuser entstehen, ist nicht dabei. "Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Quartal kommenden Jahres erste Zwischenergebnisse haben", sagte der Sprecher. Der neue erweiterte Hochhausrahmenplan muss von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Aktuell gehe man von 10 bis 15 möglichen neuen Standorten aus, hieß es. Ziel sei eine behutsame Weiterentwicklung des Stadtraums.

Jahrzehnte alter Plan wird weitergeführt

Im Hochhausentwicklungsplan oder Hochhausrahmenplan der Stadt werden seit mehr als 20 Jahren die Standorte für die Türme definiert. Der Plan wurde 1998 erstmals aufgestellt und nach zehn Jahren aktualisiert. Er sorgt auch dafür, dass die meisten Hochhäuser nicht vereinzelt, sondern in Gruppen stehen, wodurch die markante Skyline entsteht. Solche Cluster gibt es vor allem im Bankenviertel oder auch am Messegelände. Außerdem soll der Plan mögliche negative Auswirkungen, auf benachbarte Wohngebiete oder die Verschattung der Umgebung überprüfen.

Für den Hochhausrahmenplan sind Gebäude ab einer Höhe von etwa 60 Metern relevant. Insgesamt sind mehr als 30 Häuser in "Mainhattan" über hundert Meter hoch. Etwa die Hälfte davon misst sogar über 150 Meter, was im allgemeinen als Definition von Wolkenkratzern gilt. Das höchste Gebäude der Stadt ist derzeit die Commerzbank mit 259 Metern, gefolgt vom Messeturm (256,5 Meter).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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