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Millionenschaden wegen Schwarzarbeit

Frankfurt am Main  

Millionenschaden wegen Schwarzarbeit

26.10.2020, 15:30 Uhr | dpa

Durch Schwarzarbeit in der Baubranche soll alleine in diesem Fall ein Schaden von rund drei Millionen Euro entstanden sein: Ein 51 Jahre alter Geschäftsführer einer Baufirma ist deshalb am Montag vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Drei weitere Angeklagte - darunter ein "Strohmann" und eine Sekretärin - erhielten Bewährungsstrafen.

Die Firma hatte laut Urteil beim Finanzamt durch manipulierte Scheinrechnungen Umsätze vorgetäuscht, um die Schwarzarbeit zu vertuschen. Im Zeitraum zwischen 2012 und 2017 sei so ein Millionenschaden für den Fiskus und die Träger der Sozialversicherungen verursacht worden. Das Verfahren war Teil eines größeren Ermittlungskomplexes, in dessen Rahmen bereits Haftstrafen von mehr als fünf Jahren verhängt wurden.

Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe für den geständigen Hauptangeklagten beantragt. Infolge des hohen Schadens entschied die Wirtschaftsstrafkammer jedoch anders. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ 7850 Js 209527/17).

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