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Überlegungen für weitere Testzentren: Ressourcen begrenzt

Frankfurt am Main  

Überlegungen für weitere Testzentren: Ressourcen begrenzt

30.10.2020, 05:21 Uhr | dpa

Überlegungen für weitere Testzentren: Ressourcen begrenzt. Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau einen Abstrich

Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Trotz des schnellen Anstiegs bei den Corona-Neuinfektionen ist in Hessen bisher keine Entscheidung über einen Ausbau der Testzentren gefallen. "Natürlich beschäftigen wir uns mit Überlegungen, wie wir auf die steigende Zahl von Tests reagieren können", sagte Karl Roth, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen. Neben der Tatsache, dass es schwierig sei, das notwendige Personal für weitere Testzentren zu organisieren, stellten die Laborkapazitäten Ressourcen dar, die begrenzt seien.

Zwar könnten Corona-Schnelltests eine wichtige Entlastung sein. Es fehlten aber diesbezüglich noch Erfahrungen, erklärte Roth. Schnelltests gelten als weniger aufwendig als die bislang üblichen PCR-Tests. Bei diesen Antigen-Tests werden in Abstrichproben charakteristische Viren-Proteine erkannt.

Aktuell gibt es 15 Testzentren der KV in Hessen - genauso viele wie im Frühjahr. Die Zahl der täglich durchgeführten Test hat sich aber massiv erhöht. Im Mai waren es noch 400 bis 500, zuletzt über 2500. Das liegt über dem Höchstwert von Mitte August, wo rund 1950 Test vorgenommen wurden.

Corona-Testzentren waren im März eingerichtet worden. Sie sind über das ganze Land verteilt. Das Konzept ist, dass jeder Bürger in einem Radius von 25 bis 30 Kilometern ein solches Zentrum erreichen kann. Getestet werden sollen dort laut der KV vorrangig Personen mit Symptomen und deren Kontaktpersonen sowie Menschen, die von den Gesundheitsämtern geschickt werden. Auch Verdachtsfälle durch die Corona-App werden dort überprüft.

Die beste Anlaufstelle für die ambulante Behandlung Infizierter sind laut der Kassenärztlichen Vereinigung die Covid-Schwerpunktpraxen, von denen es rund 60 in Hessen gibt. Patienten gelangen dort in der Regel über den Hausarzt, die Gesundheitsämter oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 hin.

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