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Frankfurt: Bühnen-Foyer auf Rote Liste für Denkmalschutz gesetzt

Abriss geplant  

Frankfurter Bühnen-Foyer auf Rote Liste für Denkmalschutz gesetzt

16.11.2020, 13:50 Uhr | dpa

Frankfurt: Bühnen-Foyer auf Rote Liste für Denkmalschutz gesetzt. Foyer von Schauspiel und Oper in Frankfurt sind am Abend hell erleuchtet (Archivbild): Denkmalpfleger fordern den Erhalt der denkmalgeschützten Teile der Frankfurter Städtischen Bühnen.  (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Foyer von Schauspiel und Oper in Frankfurt sind am Abend hell erleuchtet (Archivbild): Denkmalpfleger fordern den Erhalt der denkmalgeschützten Teile der Frankfurter Städtischen Bühnen. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Der geplante Abriss der Gebäude des Bühnen-Foyers in Frankfurt löst heftige Diskussionen aus. Jetzt wurde der Bau in die Rote Liste gefährdeter Denkmäler aufgenommen.

Denkmalpfleger fordern den Erhalt der denkmalgeschützten Teile der Frankfurter Städtischen Bühnen. Der Verband Deutscher Kunsthistoriker hat das Bauwerk in die Rote Liste gefährdeter Denkmale aufgenommen. In einem am Montag veröffentlichten Offenen Brief fordern mehrere Organisationen aus dem Bereich Denkmalpflege die Stadt auf, "den bestehenden Denkmalschutz des Theaterfoyers anzuerkennen und bei den anstehenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen die geschützte Bausubstanz zu bewahren".

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass in Frankfurt nicht möglich sein soll, was an vielen Orten im In- und Ausland in den letzten Jahren und Jahrzehnten praktiziert worden ist: die Sanierung und Erneuerung von Theaterkomplexen – auch mit Teilneubauten – unter Beibehaltung der denkmalgeschützten Gebäudeteile", heißt es in dem Schreiben, das unter anderem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterzeichnet wurde.

Gutachten hatten ergeben, dass eine Sanierung der Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz, in der Oper und Schauspiel untergebracht sind, teurer käme, als neu zu bauen. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss daraufhin den Abriss des Gebäudes. Über den Neubau oder die Neubauten wurde noch nicht entschieden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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