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Frankfurt: Verdi kündigt weitere Warnstreiks im ÖPNV in Hessen an

In mehreren Städten  

Verdi kündigt weitere Warnstreiks im ÖPNV an

20.11.2020, 11:07 Uhr | dpa

Frankfurt: Verdi kündigt weitere Warnstreiks im ÖPNV in Hessen an. Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo (Archivbild): In Frankfurt und anderen Städten in Hessen soll wieder gestreikt werden. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)

Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo (Archivbild): In Frankfurt und anderen Städten in Hessen soll wieder gestreikt werden. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

In Frankfurt und anderen hessischen Städten bleiben am Samstag wieder Busse und Bahnen stehen. Die Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft Verdi sind noch nicht abgeschlossen.

Die Gewerkschaft Verdi hat wieder zu Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Mit ihrem Streikaufruf in mehreren hessischen Städten will die Gewerkschaft Verdi Druck in den laufenden Tarifverhandlungen machen. Am kommenden Samstag wollten die Fahrer von Bussen und Bahnen mit Beginn der Frühschicht die Arbeit niederlegen, teilte die Gewerkschaft mit. In Kassel seien Bahnen und Busse betroffen, in Marburg Busse, in Wiesbaden Busse und in Frankfurt U-Bahnen und Straßenbahnen.

S-Bahnen und Busse würden in Frankfurt dagegen fahren, betonte ein Sprecher der städtischen Verkehrsgesellschaft. Ein vollwertiger Ersatz für die wegen des Streiks nicht verkehrenden Linien könnten sie aber nicht sein. Den Fahrgästen werde empfohlen, möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen zu ihren Verbindungen einzuholen.

Festgefahrene Verhandlungen

Bereits an diesem Donnerstag und Freitag sei das Personal in der Technik, den Werkstätten und Verwaltungen zum Warnstreik aufgerufen. Dies könne zu Verzögerungen führen, da Störungen an Weichen oder Bahnen nicht repariert würden, sagte ein Verdi-Sprecher am Mittwoch. Der Warnstreik des Fahrpersonals finde am Samstag statt, um den Schulbetrieb insbesondere angesichts der Corona-Pandemie nicht zu stören. Weitere Warnstreiks auch an den Samstagen im Advent behalte sich die Gewerkschaft vor.

Verdi bezeichnete die Tarifverhandlungen mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Hessen (KAV) über einen Spartentarifvertrag Nahverkehr als festgefahren. Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Hessen erhielten im Schnitt rund 180 Euro pro Monat weniger Vergütung als ihre Kolleginnen und Kollegen in den umliegenden Bundesländern. Die Verhandlungen für die rund 4.500 Beschäftigten sollen am 24. November fortgesetzt werden. Verdi verlangt neben mehr Geld eine Covid-Prämie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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