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Frankfurt: Hilfsprogramm soll Situation im Bahnhofsviertel verbessern

Während Pandemie  

Hilfsprogramm soll Situation im Bahnhofsviertel verbessern

17.12.2020, 15:10 Uhr | dpa

Frankfurt: Hilfsprogramm soll Situation im Bahnhofsviertel verbessern. Drogensüchtige sitzen im Frankfurter Bahnhofsviertel (symbolbild): Die Situation in dieser Gegend soll verbessert werden. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Drogensüchtige sitzen im Frankfurter Bahnhofsviertel (symbolbild): Die Situation in dieser Gegend soll verbessert werden. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Die Stadt Frankfurt will sich mit einem Notfallplan besser um Drogenabhängige und Obdachlose im Bahnhofsviertel kümmern – auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

Um die Situation der Drogenabhängigen in Frankfurt zu verbessern und einen Anstieg der Corona-Infektionen im Bahnhofsviertel zu verhindern, hat die Stadt einen Notfallplan auf den Weg gebracht. Dazu zählen eine bessere medizinische Versorgung, mehr Notschlafplätze und offene Konsumräume rund um die Uhr, wie Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) am Donnerstag mitteilten. Der Plan soll Anfang 2021 greifen und für zunächst ein halbes Jahr gelten.

Den Angaben zufolge leben derzeit zwischen 100 und 200 obdachlose Drogenabhängige im Bahnhofsviertel, viele von ihnen ohne Ansprüche auf Sozialleistungen. Viele von ihnen seien nicht versichert und hätten schwere seelische und körperliche Erkrankungen. Um ihnen zu helfen, soll nach dem Plan eine zusätzliche humanitäre Sprechstunde im Drogennotdienst Elbestraße starten. Zudem könnten Abhängige ohne Krankenversicherung dort erstmals für eine Substitutionsbehandlung aufgenommen werden. Neu sei auch eine psychiatrische Sprechstunde zweimal pro Woche.

Des Weiteren werde ein Notfallfonds zur Unterbringung von obdachlosen Drogenabhängigen eingerichtet. Für mehr Hygiene soll es spezielle Mülleimer für gebrauchte Spritzen geben. Über die Gesamtkosten des Pakets gab es zunächst keine Informationen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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