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Frankfurt: Clubszene blickt sorgenvoll auf 2021 – "Die Situation ist unwägbar"

"Unwägbare Situation"  

Frankfurter Clubszene sieht neues Jahr als Herausforderung

02.01.2021, 10:30 Uhr | dpa

Frankfurt: Clubszene blickt sorgenvoll auf 2021 – "Die Situation ist unwägbar". Menschen tanzen in einem Club (Symbolbild): Für die Frankfurter Clubs wird wohl auch 2021 zur Herausforderung. (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)

Menschen tanzen in einem Club (Symbolbild): Für die Frankfurter Clubs wird wohl auch 2021 zur Herausforderung. (Quelle: Sophia Kembowski/dpa)

2021 wird wohl ein weiteres schwieriges Jahr für die Frankfurter Clubs. Trotzdem gibt es auch Hoffnung in der Szene.

Die Clubszene in und um Frankfurt blickt angesichts der Corona-Situation mit viel Ungewissheit ins neue Jahr. "Die Situation ist unwägbar", sagte Klaus Bossart von der Initiative Clubs am Main. "Der Winterschlaf ist da, die Clubs sind seit Monaten zu und die Kollegen haben sich darauf eingestellt, dass es noch etwas länger dauern wird."

Voraussichtlich im Frühjahr oder Frühsommer, wenn es wieder wärmer werde, können nach Schätzungen von Bossart wieder erste Veranstaltungen im Outdoor-Bereich stattfinden. "Das kommt natürlich immer auf die jüngsten Entwicklungen an." Und auch dann gebe es noch zahlreiche Herausforderungen. So habe man es im Live-Bereich oftmals mit internationalen Produktionen zu tun, zudem seien die Besucherkapazitäten sicher erst einmal begrenzt und auch das Publikum müsse zurückgewonnen werden.

Viel Solidarität

Generell sei die Unterstützung der Besucher in diesen schwierigen Corona-Zeiten aber hoch. Das mache sich beispielsweise bei Solidaritätsaktionen bemerkbar. Auch würden durchaus Konzerttickets verkauft für das kommende Jahr. "Das ist natürlich weniger als sonst, aber mehr als man erwartet hätte." Und die Clubs, die in Merchandise-Produkte, wie beispielsweise T-Shirts, investierten, freuten sich über den guten Zuspruch.

"Clubs am Main" vertritt die Interessen von etwa 30 Clubs in Frankfurt und Umgebung. "Gerade in diesen schwierigen Zeiten haben wir gemerkt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung ist", sagte Bossart, der selbst im Frankfurter Tanzhaus West arbeitet. Künftig will sich das Netzwerk hessenweit aufstellen. So könne man mehr Gehör bei der Landespolitik in Wiesbaden finden, erklärt Bossart.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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