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Frankfurt: Neues Notfall-Logistikzentrum am Frankfurter Flughafen

Für medizinische Ausrüstung  

Neues Notfall-Logistikzentrum am Frankfurter Flughafen

14.01.2021, 11:57 Uhr | dpa

Frankfurt: Neues Notfall-Logistikzentrum am Frankfurter Flughafen. Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern (Archivbild): Am Flughafen Frankfurt soll ein Lager für medizinische Schutzausrüstung entstehen. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern (Archivbild): Am Flughafen Frankfurt soll ein Lager für medizinische Schutzausrüstung entstehen. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

In Frankfurt soll ein neues Notfall-Logistikzentrum am Flughafen eingerichtet werden. Dort soll medizinische Schutzausrüstung eingelagert werden, um sie von dort aus bei Bedarf schnell verteilen zu können.

Am Frankfurter Flughafen soll ein neues Logistikzentrum für medizinische Schutzausrüstung entstehen. Für den Katastrophenfall soll dort Material wie Schutzanzüge oder FFP2-Masken eingelagert und bei Bedarf schnell in die entsprechenden Gebiete geflogen werden. Für den Standort hat die EU in einem Gemeinschaftsprojekt 86 Millionen Euro bereitgestellt.

Millionenetat von der EU

Federführend ist das Johanniter-Kompetenzzentrum für Europäischen Katastrophenschutz in Frankfurt, wie aus einer Mitteilung der Hilfsorganisation hervorgeht. Ein weiteres Zentrum mit einem Etat von 22 Millionen Euro wird am Flughafen Leipzig/Halle unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes aufgebaut. Zuvor hatte Hitradio FFH berichtet.

Die Johanniter sind derzeit noch auf der Suche nach einer Lagerhalle mit 6.000 Quadratmetern Nutzfläche in der Nähe des Flughafens. Die Hilfsorganisation geht davon aus, dass sie noch im ersten Quartal mit der Beschaffung des Materials starten kann. Ein derart großes Lager für medizinisches Notfallmaterial gebe es bislang nicht im Rhein-Main-Gebiet, erklärte ein Sprecher.

Die EU hatte im März 2020 unter dem Eindruck der Corona-Krise den Aufbau eines europaweiten Netzwerkes zur medizinischen Bevorratung beschlossen. Im Sommer waren bereits erste Zentren in Schweden, Dänemark, Griechenland und Ungarn errichtet worden. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt hat in Deutschland ein Volumen von 108 Millionen Euro und wird aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzes finanziert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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